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Finanzkrise

Renault fordert noch mehr Staatshilfen

Foto: dpa

Renault-Chef Carlos Ghosn hat vor einem Krisen-Treffen der Autoindustrie mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy weitere Hilfen für die Branche gefordert.

15.12.2008

"Das, was wir vom Staat fordern, ist eine vernünftige Finanzierung über zwei bis drei Jahre, mit einem Zinssatz zwischen vier und fünf Prozent", sagte Ghosn nach einem Bericht der Tageszeitung "Le Figaro".

Wenn die Finanzkrise andauere, werde man die Autobauer reihenweise fallen sehen. Die Industrie sei sehr kreditintensiv. Zudem würden zwei von drei Autos mit Krediten finanziert. Die Verschrottungsprämien vom Staat seien gut, aber nicht ausreichend, betonte Ghosn, der auch Chef der Renault-Schwester Nissan ist. "Die Banken müssen ermutigt werden, Kredite zu geben."


Nach Angaben der Zeitung zeigte sich Ghosn allerdings optimistisch, dass Präsident Sarkozy der Industrie zur Hilfe kommt. "Der französische Staat ist einer der ersten gewesen, die den Ernst der Lage in Europa erkannt haben. Wir haben das Gefühl, dass er handeln wird", sagte der Manager. Eine entsprechende Ankündigung sei in den nächsten Wochen zu erwarten. An dem von Sarkozy organisierten Treffen am Montagnachmittag sollte nach französischen Medienberichten neben Ghosn auch der Chef des Autokonzerns PSA Peugeot Citroën, Christian Streiff, teilnehmen.

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