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Finanzkrise

US-Zulieferer wollen Milliarden-Hilfe

Chevrolet Volt Lithium-Ionen-Batterie Foto: GM

Die amerikanische Autozulieferindustrie hat die US-Regierung wegen der schweren Branchenkrise um Staatshilfen von insgesamt 20,5 Milliarden Dollar (16 Mrd Euro) gebeten.

05.02.2009

Die amerikanische Autozulieferindustrie hat die US-Regierung wegen der schweren Branchenkrise um Staatshilfen von insgesamt 20,5 Milliarden Dollar (16 Mrd Euro) gebeten.

Hilfe von Staat und Herstellern

Rund 10 Milliarden Dollar habe die Branche direkt beim US-Finanzministerium angefragt, sagte Verbandspräsident Neil De Koker am Mittwoch (4.2.) dem Fachmagazin "Automotive News". Weitere 10,5 Milliarden Dollar sollen indirekt über die drei US-Autobauer General Motors, Ford und Chrysler fließen.

Mit der zweiten Tranche sollen die Hersteller die Rechnungen der Zulieferer schneller als zuletzt bezahlen. Vielen Unternehmen der Zulieferbranche drohe sonst die Insolvenz, sagte De Koker.

Geldfluß an Zulieferer wird sinken

Im Schnitt geben die drei großen US-Hersteller pro Monat De Koker zufolge 15 Milliarden Dollar für Teile der Zulieferer aus. In den nächsten Monaten werde diese Summe angesichts der Autoabsatzkrise aber auf fünf bis sieben Milliarden Dollar sinken. Im Januar waren die Verkaufszahlen auf dem US-Automarkt um 37 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 1981 eingebrochen.

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