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Fioravanti LF1 auf dem Autosalon Genf 2009

Italienische Formel 1-Vorschau

Fioravanti LF1 Foto: Fioravanti 4 Bilder

Die italienische Designschmiede Fioravanti hat sich Gedanken über die Zukunft des Motorsports, speziell der Formel 1, gemacht. Herausgekommen ist dabei der Fioravanti LF1, der auf dem Auto Salon in Genf vorgestellt wurde.

06.03.2009 Uli Baumann

Weil auch die Formel 1 künftig den Gürtel finanziell enger schnallen und nach Ansicht von Fioravanti die Nähe zum Serienautomobilbau suchen muss, werden sich auch die Rennboliden der Zukunft völlig neu darstellen.

Mehr Nähe zu Serienmodellen

Zwar bleibt es auch beim 4,20 Meter langen, 0,95 Meter hohen und 1,82 Meter breiten LF1 bei der Grundform mit Monocoque und freistehenden Rädern, ansonsten werden die Fahrzeuge deutlich weniger zerklüftet. Da ab 2012 kleinere Turbomotoren zum Einsatz kommen sollen, Fioravanti geht beim LF1 von einem 1,8-Liter-Turbovierzylinder aus, die deutlich weniger Platz beanspruchen als die aktuellen Achtzylinder, können auch die Karosseriekleider enger geschnitten werden. KERS bleibt weiter Teil des Antriebskonzepts.

Auch auf ausuferndes Flügelwerk verzichtet der LF1. Stattdessen spannen sich zwischen den vor den Hinterrädern liegenden Seitenkästen und dem Monocoque Tragflächen auf, die für Abtrieb sorgen sollen. Knapp darüber wird ein Heckspoilerelement eingefügt. Vorn bleibt es beim großen Frontspoiler. Insgesamt sollen die Verwirbelungen hinter dem Auto so deutlich reduziert werden und wieder echte Windschattenschlachten erlauben.

Mehr Nähe zu Serienmodellen sollen 18 Zoll-Felgen mit Niederquerschnittsreifen bringen, die die 13-Zöller mit den Ballonreifen ersetzen und endlich Platz für seriennahe Bremsanlagen schaffen. Auch die künftig wieder aktiven Radaufhängungen erlauben mehr Seriennähe.


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