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Elektroauto Fisker E-Motion (2017)

Luxus-Sport-Limousine mit 640 km Reichweite

Fisker E-Motion Foto: Fisker 52 Bilder

Henrik Fisker will 2017 mit dem E-Motion ein Elektroauto mit 640 Kilometern Reichweite auf den Markt bringen. Fisker setzt dabei auf revolutionäre Batterietechnik.

02.11.2016 Andreas Of 5 Kommentare

Mit Hilfe neuer Batterietechnologie will Fisker erneut die Etablierten herausfordern: Nach dem Karma, der 2012 als luxuriöses Elektroauto mit Range Extender kam, will der Designer diesmal ein reines Elektroauto bauen. Es soll die größte Reichweite aller serienmäßig hergestellten Elektroautos übertreffen.

Neue, leistungsfähigere Akkutechnik

Für die patentierte Batterietechnik haben die Kalifornier extra Fisker Nanotech gegründet. Die neue Batterie soll mehr Reichweite bieten und länger halten als andere bisher bekannte Batterien. Viele Details dazu gab die Firma noch nicht bekannt, spricht jedoch von einer neuen chemischen Zusammensetzung, die Leistung erhöhen und den Raumbedarf senken soll. Bei den neuen Energiespeichern soll es sich um aus Graphen gefertigten Superkondensatoren handeln. Der Stoff gilt als 300 Mal stärker als Stahl und soll Hitze und Energie stärker ableiten. Das größte Hindernis bislang waren die Produktionskosten für mit Graphen hergestellten Akkus. Fisker soll hier eine Lösung gefunden haben. Zudem soll die ultradünne Batterie mehr Platz im Innenraum schaffen.

Fisker Skizze 2017Foto: Fisker
Spektakuläres Türkonzept für den neuen Fisker.

Neuer Fisker mit Flügeltüren

Mit dem Bau des eigenen Luxus-Elektroautos kündigt Henrik Fisker auch an, ein erschwingliches Elektroauto für den Massenmarkt zu entwickeln, das weniger kostet als die Konkurrenz und eine größere elektrische Reichweite bietet.

Der sportlich gezeichnete Viertürer verfügt über gegenläufig nach oben öffnende Portale. Auch eine Höchstgeschwinduigkeit nennt Fisker bereits: 260 km/h. Eine extrem flache Front mit LED-Scheinwerfern soll die Aerodynamik optimieren. Kamera- und Radarsysteme sollen den Fisker fit auf autonomes Fahren machen. Ein erster Prototyp soll Mitte 2017 gezeigt werden. Dann sollte auch der Innenraum zu sehen sein. Schon jetzt verspricht Fisker, dass auf allen Plätzen Monitore samt Steuerinterfaces für die Passagiere zur Verfügung stehen – natürlich soll auch der Komfort einen hohen Stellenwert haben.

Henrik Fisker, der Chef von Fisker Inc. hatte nach seiner Tätigkeit als Designer für BMW und Aston Martin 2007 (Die Fisker-Design-Schau sehen Sie in der Fotoshow) seine eigene Autofirma gegründet. Zunächst verdiente er Geld mit Umbauten von Serienautos, um dann 2011 sein eigenes Auto zu launchen: Der Karma fährt elektrisch und hat einen Vierzylinder-Benziner als Reichweitenverlängerer an Bord.

Fisker E-Motion Foto: Fisker
Kurze Überhänge und mächtige Räder: So zeigt sich der Fisker E-Motion.

Der Karma gewann zahlreiche Preise, kam aber auf dem Markt nie in Fahrt: Statt der angekündigten 15.000 Autos pro Jahr verließen nur 2.000 Stück die Produktionshallen. Nach zwei Rückrufen ging der Batteriehersteller A123 pleite, Fisker folgte im November 2013 in die Insolvenz.

Im Februar 2014 kaufte die chinesische Wanxiang Group die Firma, aber nicht die Marke Fisker. Mit der neuen Firma und dem neuen Elektroauto will Fisker noch einmal durchstarten.

Der Karma an sich ist als Karma Revero mittlerweile erneut durchgestartet.

Neuester Kommentar

ja Hr. Backes, Sie haben natürlich vollkommen recht, mir geht diesen blinden elektro-hype auch völlig auf die nerven, aber lassen wir erst mal diese angeblich revolutionäre technik kommen, und freuen uns auf ein stück schönes design, hoffentlich.
und wieder mal vielen dank an die ams, wegen den einen teaserbild, das natürlich nicht den weg in der bildergalerie gefunden hat.

naja... 25. Oktober 2016, 15:03 Uhr
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