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Fisker in der Krise

Potenzielle Käufer beziehen Positionen

Fisker Karma, Heckansicht Foto: Hans-Dieter Seufert 31 Bilder

Der angeschlagene Elektroautohersteller Fisker führt nach verschiedenen Medienberichten bereits erste Verkaufsgespräche. Im Boot sind angeblich chinesische Investoren und Ex-GM-Manager Bob Lutz.

22.05.2013 Uli Baumann

Der US-Elektroautohersteller Fisker steht schwer unter Druck. Die Verkäufe des Karma, des einzig angebotenen Modells, bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. Der Fisker-Batteriezulieferer A123 ist selbst nur knapp der Insolvenz entronnen. Zudem kann der US-Autobauer einen Kredit des US-Energieministeriums nicht zurückzahlen. Man sei auf der Suche nach einem Investor oder einem Käufer, würde aber auch die Insolvenz in Betracht ziehen.

Fisker Karma 2:07 Min.

Bob Lutz braucht Karma-Karosserien

Jetzt scheinen sich der chinesische Investor Wanxiang, der auch A123 gerettet hatte, zusammen mit VL Automotive für Fisker zu interessieren. Hinter VL Automotive steht Bob Lutz, der den Fisker Karma leicht modifiziert als VL Destino mit dicken V8-Verbrennermotoren anbieten möchte. Ein erster Prototyp wurde auf der Detroit Auto Show bereits präsentiert.

Lutz hat also ein Interesse am Weiterbau der Karma-Karosserien und Wanxiang ein Interesse weiter Batterien an Fisker zu verkaufen. Als weitere Interessenten werden noch Investoren aus Europa und Hongkong in den Medien gehandelt.

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