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Fisker Karma

Sportlimousine mit Hybridherz

Foto: Fisker 27 Bilder

Der amerikanische Autobauer Fisker bringt mit dem Karma eine Sportlimousine mit Hybridantrieb auf den Markt. Ab 2010 soll der über 400 PS starke Viertürer ausgeliefert werden.

20.01.2009 Uli Baumann Powered by

Die viertürige Limousine kommt auf eine Länge von 4,99 Meter, eine Breite von 1,98 Meter und erreicht eine Höhe von nur 1,33 Meter. Der Radstand soll bei 3,16 Meter liegen. Gezeichnet wurde der sportlich angehauchte Hybrid von Henrik Fisker, der bereits Modelle von Ford, Jaguar und Aston Martin in Form gebracht hat.

Sportliche Linienführung

Knackig kurze Überhänge vorn und hinten sowie eine lange Motorhaube, eine schmale Fensterlinie und der coupéhafte Dachverlauf sorgen in verbindung mit der geringen Fahrzeughöhe und der breiten Spur für einen kraftvollen Auftritt. In den ausgeprägten vorderen Kotflügeln machen sich LED-Hauptscheinwerfer lang. Darunter erstreckt sich quer über die Fahrzeugfront ein schmaler Kühlergrill. 22 Zoll große Leichtmetallräder füllen die Radhäuser und unterstreichen den sportlichen Anspruch. Das komplett mit Solarzellen bestückte Dach dient zur Standklimatisierung des Fahrzeugs.

Im Innenraum sorgen Leder, Aluminium und Holz für Clubatmosphäre. Allerdings kann hier auch eine Öko-Variante gewählt werden, die dann nur Holz von abgestorbenen Bäumen und Textilien aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet. Die Passagiere finden in vier Einzelsitzen Aufnahme. Eine breite Mittelkonsole separiert die Mitfahrer vorn und im Fond.

Plug-In-Hybrid mit über 400 PS

Hightech findet unter dem Aluminiumblech statt. Hier arbeitet ein Hybridantrieb, der auf zwei zusammen 296 kW starke Elektromotoren an der Hinterachse sowie einen Zweiliter-Benzindirekteinspritzer aus dem GM-Regal als Generatorantrieb zurückgreift. Als Energiespeicher dient eine Lithium-Ionen-Batterie, die mit einer vollen Ladung einen rein elektrischen Betrieb von etwa 80 Kilometern zulässt. Wird der Benziner als Generator genutzt, so soll die Reichweite auf rund 500 Kilometer ansteigen. Zusätzlich wird beim Bremsen Energie zurückgewonnen und bei Bedarf kann die Batterie an jeder konventionellen Steckdose nachgeladen werden.

Den Sprint von Null auf 100 km/h soll der Karma in sechs Sekunden schaffen, die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch auf 200 km/h begrenzt. Per Paddel am Lenkrad hat der Fahrer dabei die Wahl zwischen zwei Fahrmodi. Im Stealth-Modus ist der Karma bei reduzierter leistung der elegante Gleiter, wird aber auf Sport geschaltet, steht die volle Leistung zur Verfügung und der Karma agiert deutlich bissiger.

Auslieferung ab Mitte 2010

Bestellt werden kann der Karma, der bei Valmet in Finnland gefertigt werden soll, bereits jetzt, die Auslieferung erfolgt dann ab Mitte 2010. Eine Sonderserie mit limitierter Auflage und besonderer Ausstattung sowie fortlaufender Seriennummer sei nach Unternehmensangaben bereits ausverkauft. Die Preise für den Karma starten bei 87.900 Dollar. Die Cabrio-Variante mit faltbarem Hardtop folgt dann gegen Ende 2011. Hier wurden noch keine Preise genannt. Allerdings soll der Karma S getaufte offene Viersitzer deutlich teurer werden, als die Limousine.

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