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Fisker Surf auf der IAA

Karma auf Variabilität getrimmt

Fisker Surf Foto: SB-Medien 12 Bilder

Die amerikanische Elektroautomanufaktur Fisker zeigt auf der IAA das neue Modell Fisker Surf, das auf der Limousine Karma basiert, aber deutlich mehr Stauraum bieten soll.

13.09.2011 Uli Baumann

Mit der Baureihe Karma hat der US-Hersteller bereits eine luxuriöse Limousine mit Elektroantrieb im Programm. Für Kunden, die mehr Stauraum und mehr Variabilität wünschen, zeigt Fisker auf der IAA in Frankfurt als Weltpremiere den Fisker Surf. Die Kombivariante soll am dem Modelljahr 2013, sprich Sommer 2012, das Portfolio von Fisker ergänzen.

Fisker Surf bietet mehr Stauraum

Der Fisker Surf will dabei aber kein Lastesel sein, sondern zielt mehr in Richtung Shooting Brake. Das Design des Fisker Karma bleibt weitgehend erhalten, lediglich im Heckbereich wurde die Linenführung an die neuen Ansprüche angepasst und der Kühlergrill erhielt anders geformte Lamellen. Die Fensterlinie steigt Richtung C-Säule nun steil an und trifft dort im spitzen Winkel auf eine nur sanft abfallende Dachlinie, die in eine steil abfallende Heckklappe mit kleinem Bürzel mündet. Über der Heckscheibe verlängert ein Dachkantenspoiler die Dachlinie.

Der Laderaum unter der Hecklappe ist zwar größer als der der Limousine, wird aber auch im Surf durch die mächtige Quertraverse zwischen den Federbeindomen begrenzt. Zusätzlichen Stauraum bieten die umlegbaren Lehnen der Rücksitze sowie die Staufächer im hinteren Teil der Mittelkonsole. Eine serienmäßige Dachreling nimmt ein Dachträgersystem auf und bietet so weitere Transportkapazitäten. Die Dachfläche an sich ist als Panorama-Glasdach mit integrierten Solarzellen ausgeführt.

Elektroantrieb mit Range Extender

Die Antriebstechnik des Fisker Surf stimmt mit dem Karma überein. Zwei 150 kW und bis zu insgesamt 1.330 Nm starke Elektromotoren an der Hinterachse werden von einer 20 kWh großen Lithium-Ionen-Batterie gespeist. Geht deren Saft zu Ende, kann das Fahrzeug an der Steckdose bei 220 Volt in 6 Stunden geladen werden, alternativ springt ein 260 PS starker Vierzylinder-Turbobenziner an und befeuert einen Generator zur Energieerzeugung. Im Mittel soll der Fisker so mit 2,4 Liter auf 100 Kilometer auskommen. Dennoch wird der Fisker Surf mit einer Spurtzeit von 5,9 Sekunden und einer abgeregelten Höchstgeschwindigkeit von 201 km/h angegeben. Die Gesamtreichweite soll bei rund 500 Kilometer liegen. Preise für das Fisker Surf wurden vom Hersteller noch nicht genannt.

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