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Fisker Thunderbolt

Aston Martin Vanquish im neuen Look

Henrik Fisker Thunderbolt Foto: Henrik Fisker 36 Bilder

Auf dem Amelia Island Concours d’Elegance enthüllt Designer Henrik Fisker seine jüngste Kreation und kehrt damit zurück zu seinen Wurzeln. Der Fisker Thunderbolt basiert auf einem Aston Martin Vanquish.

14.03.2015 Uli Baumann

Anfang des Jahrtausends stand Henrik Fisker in Diensten von Ford und war verantwortlich für das Design der Aston Martin-Modelle. Mit dem DB9 entstanden unter Fisker seinerzeit der DB9 und der V8 Vantage, die als Designkeimzelle für alle späteren Aston Martin-Modelle gelten. Jetzt wendet sich Fisker wieder einem Aston Martin zu. Mit dem Thunderbolt auf Basis des Vanquish V12 zeigt der Däne quasi die moderne Interpretation seiner alten Idee.

Gefertigt wird das neu gezeichnete Karosseriekleid des Thunderbolt komplett aus Kohlefaserlaminat. Die Technik des Briten blieb weitestgehend unangetastet. Ein neues Fahrwerksetup legt den Thunderbolt 15 mm tiefer, die Radhäuser werden mit 21 Zoll großen Leichtmetallfelgen gefüllt.

Beim Design griff Fisker stärker in die Struktur ein, auch wenn das Basismodell noch deutlich erkennbar bleibt. So erhält der Thunderbolt ein komplett aus Glas gefertigtes Dach, einen neuen Kühlergrill, neue Kotflügel und Scheinwerfer sowie eine neue Motorhaube. Am Heck wurden die Heckscheibe vergrößert und um die Flanken gezogen sowie die Rückleuchten samt Umgebung neu gezeichnet. In die Flanken des Vanquish hat Fisker neue Entlüftungskiemen gepackt und zudem den Bereich um die Seitenschwellerverkleidungen neu gestaltet.

Fertigung nur auf ausdrücklichen Kundenwunsch

Auch den Innenraum hat Fisker nach seinen Vorstellungen umgestaltet. Die Tasten für das Automatikgetriebe sitzen oben in der Mittelkonsole, darunter hat Fisker einen Chronographen der Edelschmiede Lacroix eingefügt. Erstmalig in einem Auto kommt im Thunderbolt ein gebogener Touchscreen von Panasonic zum Einsatz, der in der Höhe einstellbar ist. Hinterfüttert ist das Display mit feinster Infotainmenttechnik. Feinster Champagner wartet dagegen auf der Rückbank, wo Fisker zwei Flaschen Moet & Chandon in die Mittelarmlehne integriert hat. Sektflöten oder eine Bar sucht man aber vergeblich. Abgerundet wird das Ambiente im Thunderbolt durch neu verlegtes italienisches Leder.

Der Fisker Thunderbolt ist nur als Studie gedacht. Eine Serienproduktion ist nicht vorgesehen. Sollten aber dennoch Autoenthusiasten mit einem Produktionswunsch an Fisker herantreten, so besteht die Möglichkeit einzelne Fahrzeuge mit Galpin Auto Sports aufbauen zu lassen. Mit dem US-Tuner hat Fisker auch eine Kleinserie eines von ihm gezeichneten Ford Mustang aufgelegt.

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