In diesem Jahr wurden 2,76 Millionen neue Sünder und damit fast zehn Prozent mehr als 2002 ins Verkehrszentralregister (VZR) eingetragen, heißt es beim Kraftfahrtbundesamt (KBA). Dem gegenüber stehen lediglich 2,45 Millionen Einträge - 2,9 Prozent weniger als 2002 -, die aus der Sünderkartei gelöscht wurden. Unter dem Strich wuchs das VZR damit um 4,7 Prozent auf den Rekordwert von zurzeit knapp 7,1 Millionen Punktesündern. Mit einem Anteil von 82,8 Prozent stellen die Mäner das Gros der Verkehrssünder.
Betrachtet nach Punkteständen ergibt sich folgende Verteilung: 4,7 Millionen Verkehrssünder sind mit ein bis sieben Punkten eingetragen. 9,3 Prozent der Erfassten haben mehr als sieben Strafpunkte - 1,7 Prozent liegen dagegen bei über 14 Punkten. Etwa ein Viertel (1,6 Millionen) der eingetragenen Personen, hat allerdings aktuell überhaupt keine Punkte vorzuweisen: Zu dieser Gruppe gehören neben den Personen, denen die Fahrerlaubnis (noch) entzogen ist, auch diejenigen, die nach anschließender Neuerteilung noch nicht wieder aufgefallen sind. Ferner zählen auch die Personen dazu, die nie eine Fahrerlaubnis hatten und dennoch verkehrsauffällig wurden.
Die meisten Punkte verteilte das KBA dabei für Fahrer mit zu nervösem Gasfuß. So sind jeweils die Hälfte der Männer und Frauen wegen Überschreitens der Geschwindigkeitsgrenzen registriert. 21 Prozent der Männer und 8,8 Prozent der Frauen wurden wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss eingetragen.
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