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Folge der Wirtschaftskrise

Finanzinvestoren verschmähen die Autoindustrie

Opel Werk Bochum Foto: Hersteller

Finanzinvestoren haben bei Beteiligungen in der Autoindustrie kräftig auf die Bremse getreten und ihre Investitionen in Anteile an Autoherstellern und Zulieferen dramatisch zurückgefahren.

26.03.2009

Nach einer am Donnerstag (26.3.) vorgelegten Studie der Unternehmensberatung PriceWaterhouseCoopers (PwC) gaben Private-Equity-Fonds und andere Finanzinvestoren vergangenes Jahr weltweit nur noch 5,5 Milliarden Dollar für Anteile an Autoherstellern und Zulieferern aus, im Jahr zuvor waren es noch 25,1 Milliarden Dollar.

"Der dramatische Einbruch der Finanzinvestitionen trifft die Automobilindustrie zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt", sagte der Leiter des Automobilbereichs bei PwC, Harald Kayser. Die Absatzkrise habe viele Hersteller an den Rand der Zahlungsfähigkeit gebracht, gleichzeitig ließen sich notwendige Restrukturierungen kaum noch durch Beteiligungsverkäufe finanzieren. Staatliche Hilfen seien in dieser Situation ein möglicher Ausweg.

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