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Auch Europa-Geschäft lässt nach

Foto: ams

Der im US-Heimatmarkt mit Milliarden-Verlusten kämpfende Autobauer Ford hat auch in Europa Absatzrückgänge zu verzeichnen.

13.10.2008

In den ersten neun Monaten 2008 seien in den 19 Hauptmärkten rund 1,15 Millionen Autos verkauft worden, 4,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, teilte Ford Europa am Montag (13.10.) in Köln mit. Der Marktanteil sei aber mit 8,7 Prozent unverändert geblieben. Als Grund dafür nannte das Unternehmen die Einführung neuer Modelle. Kleinwagen wie der Fiesta und der Ka sollten auch in Zukunft zur Stabilität beitragen. Insgesamt setzte Ford in allen seinen 51 europäischen Märkten 1,41 Millionen Autos ab (minus 1,3 Prozent).

Während der Absatz im europäischen Hauptmarkt Großbritannien und in Italien schrumpfte, legte er unter anderem in Deutschland zu: Dort wurden von Januar bis September 179.800 Wagen verkauft, 5,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Auch im Monatsvergleich verzeichnete das Unternehmen in Deutschland gegen den Trend mehr Verkäufe. Der Absatz stieg hier im September um 7 Prozent auf 22.300 Autos - in den 19 Kernmärkten sank er dagegen um 13,2 Prozent auf 136.700 Stück.


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