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Ford baut ab

Zahl der Zulieferer soll sinken

Ford Fiesta, Produktion, Karosserie, Endmontage Foto: Beate Jeske

Der Autohersteller Ford will die Zahl seiner Zulieferer deutlich senken und eine intensivere Einbindung der einzelnen Unternehmen ermöglichen.

04.10.2011 dpa

Im Jahr 2005 habe der Konzern noch über 3.000 Lieferanten in der Produktion gehabt, sagte Fords weltweiter Einkaufsvorstand Tony Brown dem "Handelsblatt". "Heute sind es nur noch 1500 und in den nächsten Jahren soll die Zahl der Zulieferer in der Produktion auf etwa 750 sinken." Die verbleibenden Partner sollten aber deutlich früher und intensiver in die Entwicklung neuer Modelle eingebunden werden und mehr Geschäfte mit Ford machen können.
 

Ford setzt auf mehr Gleichteile

"Das Verhältnis von Ford und den Zulieferern ist in den vergangenen Jahren intelligenter geworden", sagte Brown weiter und fügte hinzu: "Wir haben verstanden, dass auch ein Lieferant eine auskömmliche Rendite braucht, um zu überleben."
 
Wie das Blatt weiter schreibt, kaufte Ford zuletzt pro Jahr für 65 Milliarden Dollar ein. "Wir wollen noch stärker als bisher die Größenvorteile heben, die im Konzern schlummern", sagte der Einkaufschef dem "Handelsblatt". Fords Strategie sieht deshalb weniger Plattformen und mehr Gleichteile vor. Das ermögliche mehr Innovationen, senke die Kosten und verbessere die Qualität bei Herstellern und Zulieferern, betonte Brown.
 

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