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Ford befürwortet EU-Kredite

Der Chef von Ford Deutschland, Bernhard Mattes, hat eine EU-weite Lösung für die Probleme der Autobranche gefordert.

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"Wir befürworten einen Kreditrahmen von 40 Milliarden Euro bei der Europäischen Investitionsbank, um allen europäischen Automobilherstellern die Möglichkeit zu geben, die hohen Anforderungen der EU hinsichtlich Verbrauchssenkung, Emissionen etc. noch schneller zu erfüllen", sagte Mattes der "Bild"-Zeitung. "Denn dazu müssen wir alle unsere Entwicklungen
vorantreiben."

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Er betonte, dass dieser Vorschlag nichts mit einem Rettungsschirm zu tun habe. "Das sind finanzielle Mittel, die verzinst und zurückgezahlt werden, also keine Geschenke. Es geht hier um moderne Technologie und die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt."

Der Chef der Ford Werke GmbH in Köln bekräftigte erneut, dass Ford keine finanziellen Hilfen von der Bundesregierung fordere. "Wir brauchen kein Geld von Frau Merkel. Ford hat nie und wird nie staatliche Hilfen der Bundesregierung in Anspruch nehmen."

Trotz positiver Entwicklung des Europa-Geschäfts werde Ford dort sein Ziel, in diesem Jahr 18 Millionen Autos zu verkaufen, nicht erreichen. Voraussichtlich würden in Europa nur 16 Millionen Fahrzeuge abgesetzt. "Das ist schon ein gravierender Rückgang."

Ford habe jedoch genug Geld für Restrukturierungen. "Was keiner sagen kann, ist, was passiert wirklich in den nächsten 12 bis 13 Monaten. Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage sinken wird. Und werden unsere Produktion der Nachfrage anpassen." Vorteil bei Ford sei jedoch die globale Zusammenarbeit innerhalb des Konzerns. So sei der neue Fiesta, der in Köln gebaut wird, auch für den asiatischen und amerikanischen Markt bestimmt. "Somit können die größeren Stückzahlen weltweit genutzt werden." Ähnlich verhalte es sich mit dem Focus und dem Transit Connect. "Dadurch sind wir kosteneffektiver und schneller am Markt. Das sind entscheidende Vorteile im Wettbewerb", sagte Mattes.

Autor: dpa
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