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Ford-Chef Mattes plädiert für Flexibilität

Foto: Ford

In der Diskussion um Kostensenkungen und längere Arbeitszeiten hat der Ford-Vorstandschef Bernhard Mattes einer starren Regelung eine Absage erteilt.

22.07.2004

"Beim Thema Arbeitskosten, das Arbeitszeiten einschließt, sollten möglichst individuell die spezifischen Belange des jeweiligen Betriebes in Betracht gezogen werden", sagte Mattes am Donnerstag (22.7.) in Köln. Der Autobauer habe bereits in den vergangenen Jahren die Personalkosten "nachhaltig verbessert".

Im Frühjahr 2004 wurden nach Verhandlungen mit dem Betriebsrat Einsparungen bei den Personalkosten in dreistelliger Millionenhöhe beschlossen. "Neben einem freiwilligen Pensionierungsprogramm Ende 2003 haben wir in Deutschland mit dem Betriebsrat eine Vereinbarung getroffen, die für dieses Jahr unter anderem Kürzungen beim Weihnachtsgeld vorsieht", sagte Mattes. Gleichzeitig sollen laut Vereinbarung Löhne und Gehälter zunächst nicht erhöht werden. "Im Gegenzug sind bei der Ford-Werke AG in diesem und im kommenden Jahr betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen". Bundesweit arbeiten bei Ford 28.000 Beschäftigte.

"Darüber hinaus gibt es verschiedene Arbeitszeitmodelle: Grundsätzlich gilt bei Ford in Deutschland eine betriebliche Arbeitszeit von 37,5 Wochenstunden", sagte Mattes. Durch die Gewährung von Freischichten werde dann die tarifliche Arbeitszeit von 35 Wochenstunden erreicht. "In Teilbereichen wird aber auch jetzt schon mit der 40-Stunden-Woche gearbeitet", sagte der Ford-Chef.

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