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Kündigungen drohen

Foto: Ford

Betriebsbedingte Kündigungen werden nach Informationen der "Welt am Sonntag" bei Ford in Deutschland kommendes Jahr nicht mehr ausgeschlossen. Grund ist, dass Ford das selbst gesteckte Ziel, 1.300 Arbeitsplätze (550 Arbeiter, 650 Angestellte) bis zum Ende dieses Jahres abzubauen, verfehlen wird.

12.12.2005

Während unter den Arbeitern an die 550 Freiwillige für Vorruhestands- oder Abfindungsregelungen gefunden wurden, gestaltet sich die Suche unter den Angestellten schwieriger. Dort haben offenbar erst 150 Beschäftigte dem Ausscheiden zugestimmt. Ford ist in Deutschland neben Köln auch in Saarlouis mit einem Werk vertreten.

Ein Ford-Sprecher bestätigte dies am Samstag im Kern. Es sei jedoch nicht neu, dass im Fall eines Nicht-Erreichens der Zielzahl, die er mit 1.200 bezifferte, betriebsbedingte Kündigungen die Folge sein könnten. Es gebe aber keinen zwingenden kausalen Zusammenhang. An Wasserstandsmeldungen, wie viele Ford-Mitarbeiter zum freiwilligen Verlassen des Unternehmens bereit seien, wollte er sich nicht beteiligen. Es sei die Erfahrung auch aus anderen Unternehmen, dass die Beschäftigten die gesetzte Frist ausnutzten, um ihre Entscheidung zu finden. In den ersten Tagen des neuen Jahres werde Ford zu der Frage des Personalabbaus Stellung nehmen.

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