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Ford Deutschland

Auch Ford setzt auf Kurzarbeit

Ford

Der US-Autobauer Ford hat wie erwartet für sein Kölner Werk Kurzarbeit beschlossen. Betroffen seien 3.400 Beschäftigte in der Fahrzeugproduktion, wo der Fiesta und der Fusion gebaut werden, sagte ein Sprecher am Mittwoch (28.1.).

28.01.2009

Die Bänder sollen in den Monaten März, Mai und Juni an insgesamt 15 Tagen stillstehen. Darüber hinaus sollen die Beschäftigten ihre Arbeitszeitkonten für Freischichten nutzen. Auch im Werk Saarlouis, wo insgesamt 8.500 Menschen arbeiten, ist Kurzarbeit geplant. Dort werde aber noch mit dem Betriebsrat über den Umfang verhandelt.

Ford Focus RS 2:36 Min.

80 Prozent Ford-Modelle gehen ins Ausland

"Ford kann sich der allgemeinen Konjunkturlage nicht mehr entziehen, obwohl das Unternehmen in den letzten Monaten seinen Marktanteil in Deutschland ausbaute und auch in zahlreichen europäischen Ländern seine Marktposition verbesserte", teilte Ford mit. In wichtigen Exportländern wie Großbritannien und Spanien sei der Absatz aber teilweise drastisch zurückgegangen. Mehr als 80 Prozent der in Deutschland produzierten Ford-Fahrzeuge gingen ins Ausland.

In Deutschland verkaufte Ford nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr 241.400 Autos, 2,7 Prozent mehr als 2007. In den 19 europäischen Kernmärkten ging der Absatz dagegen um 7,4 Prozent auf 1,44 Millionen Stück zurück.

Fast tausend Autos täglich weniger

Insgesamt arbeiten am Standort Köln 17.400 Menschen. Vor einiger Zeit hatte sich Ford bereits von Leiharbeitern getrennt und die Produktion von ursprünglich 1.830 auf 1.750 Fahrzeuge pro Tag heruntergefahren.

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