Der durchschnittliche Amerikaner fährt große, schwere, spritfressende V8-Monster - von wegen. Nachdem die hohen Benzinpreise auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten für Unbill bei den Autofahrern gesorgt haben, hat ein Umdenkprozess eingesetzt. Kleine, sparsame Fahrzeuge gewinnen für die US-Bürger zunehmend an Attraktivität. Das hat auch Ford erkannt und schickt in den USA ab 2010 den Fiesta ins Rennen.
Sportliches Handling bleibt auch der amerikanischen Fiesta-Version erhalten
Die Enthüllung erfolgte am Dienstag, 1.12., standesgemäß mit einem Showauftritt in der ABC-Fernsehshow "Jimmy Kimmel Live!". Hier zeigte Ford den neuen Kleinwagen erstmals der amerikanischen Öffentlichkeit.
Ford bietet den Fiesta in den USA ausschließlich mit dem 119 PS starken 1,6-Liter-Benziner an. Dank zweier variabler Nockenwellen - eine für die Einlass- und eine für die Auslassseite- soll sich Fords kleinstes US-Modell mit durchschnittlich 5,9 Litern auf 100 Kilometern begnügen. Der Kunde hat dabei die Wahl zwischen dem serienmäßigen manuellen Fünfganggetriebe und einem optionalen Sechsgang-Direktschaltgetriebe, bei Ford PowerShift genannt. Letzteres soll sich im Vergleich zum manuellen Getriebe durch noch bessere Verbrauchswerte auszeichnen.
Beim Fahrwerk setzt Ford auf das für europäische Belange abgestimmte Setup. Anstatt die Fahrwerksabstimmung den Komfortbedürfnissen der US-Bürger anzupassen, will man die Amerikaner von den guten Handlingeigenschaften des Fiesta überzeugen. Der in Cuautitlán in Mexico gefertigte Kleinwagen wird ab 2010 als viertürige Limousine sowie als Fließheck-Variante angeboten. Serienmäßig rollt er auf 15-Zoll-Reifen. Optional sind aber auch 16-Zöller erhältlich. Für besonders sportlich orientierte US-Boys hält Ford darüber hinaus 17-Zoll-Leichtmetallräder von Ford Racing bereit. Für die Sicherheit sorgen Fahrer- und Beifahrerairbags, zwei Seitenairbags, Kopfairbags sowie ein Knieairbag für den Fahrer.
Zu welchen Preisen der neue Fiesta in den USA angeboten wird, gab Ford noch nicht bekannt.






