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Ford Fiesta im Innenraum-Check

Kein Hexenwerk, keine Emotionen

Ford Fiesta 1.4 im Innenraum-Check, Seitenansicht Foto: dde/tge 42 Bilder

Oft ist der Alltag voll gespickt mit Emotionen, da braucht es nicht auch noch ein Emotionen-geladenes Auto – hat sich der Ford Fiesta vielleicht gedacht. Wir haben den Kleinwagen im Innenraum-Check.

28.06.2012 Dina Dervisevic

Auf 3,95 Metern in der Länge, 1,72 Metern in der Breite und 1,48 Metern Höhe breitet sich der Ford Fiesta aus – in diesem Fall in der Ausstattungsvariante Titanium (ab 15.750 Euro). Der Einstieg auf den Fahrersitz fällt dank ausreichend großer Türöffnung leicht und die Sitzfläche fängt den Flug nach unten erfreulich früh ab.

Perfekte Sitzposition in Sekundenschnelle

In Sekundenschnelle ist der Sitz manuell in die richtige Position gebracht und die Höhe des Lenkrads eingestellt. Jetzt noch die Außenspiegel elektrisch einstellen, den Innenspiegel zurecht rücken und fertig ist die perfekte Sitzposition – schnell, unkompliziert und ganz ohne Emotionen. Die kleine Dame beklagt keine Einschränkungen bei der Sicht, der hochgewachsene Herr mault nicht über fehlenden Platz.

Tastenfeld im Ford Fiesta ist kein Hexenwerk

Und wird mit einem Blick auf die Tastenflut der Mittelkonsole gemault? Erst einmal schon. Dann macht sich aber die Erkenntnis breit: Gib dir mal ein paar Fahrten mit dem Ford Fiesta Zeit, dann weißt du bald blind, welche Taste wann gedrückt werden muss. 29 sind es an der Zahl. Da fallen gleich mal sechs für die Direktwahl der Radiosender in die Schublade „kein Hexenwerk“. An/Aus und CD ausspucken sind auch klar, genauso die vier Tasten, um zwischen CD, Radio, AUX-Eingang und Telefon zu wählen. Bleiben 17. Rechts platzieren sich die Tasten für Info-Anzeigen im Bordcomputer, die Uhrzeiteinstellung, Mute (Audioanlage auf Knopfdruck leise) und den Verkehrsdienst. Um den Dreh-Drücksteller sind weitere vier beschriftete Tasten angebracht, davon sind drei klar: Display, Menu, Sound. Die vierte Taste ist mit „DSP“ beschriftet, was für „Digital Sound Prozessor“ steht, worüber einzelne Equalizer angewählt werden können. Bleiben neun. Für „Anruf annehmen/ein Lied zurück skippen“ und „Anruf beenden/ein Lied weiter skippen“ entfällt je eine Taste, genauso für Türen verriegeln, Türen entriegeln und die Warnblinkanlage.

Bleiben noch die vier länglichen, unbeschrifteten Tasten ganz unten. Augen auf den Bildschirm: navigiert man durchs Menü, zeigt der Bildschirm an, mit welchen Funktionen diese Tasten jetzt belegt sind. Nicht ganz ideal, aber auch kein Fall für die Hexenwerk-Schublade. Was da allerdings reingepackt werden kann, ist die Navigation mit dem Dreh-Drücksteller. Von den meisten Herstellern ist man es anders gewohnt – und damit sind nicht nur Autohersteller gemeint: Auch bei MP3-Playern rutscht man meist in der Menüliste weiter nach unten, indem man am Rädchen dreht. Stellt man sich im Ford Fiesta nicht schnell um, ist regelmäßig Diskobeschallung angesagt.

Platz im Fond? -„Ist halt ein Kleinwagen“

Um die Schublade voll zu machen: Über die Tasten auf dem Lenkrad können sämtliche Audio-Funktionen bedient werden, Scheibenwischer werden mit dem Hebel rechts bedient, Blinker links und die Lichteinstellung mit dem Drehschalter links am Armaturenbrett – alles wie gewohnt, alles emotionslos.

Negative Emotionen auf der Rückbank? Vielleicht kurz beim Einstieg, wenn man erwartet, dass die Tür noch weiter öffnet, sie es aber nicht tut. Die kleine Dame kann sich über die Platzverhältnisse im Fond nicht beklagen, der hochgewachsene Herr schon eher. Tut er aber nicht. Stattdessen steigt er wieder aus und äußert frei von jeder Emotion: „Ist halt ein Kleinwagen.“ Eben. Ein Ladevolumen von 295 bis 979 Liter überrascht dann auch nicht negativ, wobei der Ladeboden bei umgeklappten Rücksitzlehnen sehr uneben ist und die Ladeluke großzügiger sein könnte. Für ein paar Sprudelkisten und Einkaufstaschen reicht es allemal.

Störpotenzial im Rücken und im Cockpit

Widmen wir uns den kleineren Staufächern: Am Fassungsvolumen des Handschuhfachs wird nicht gemeckert. Kleinkram und sogar eine Ein-Liter-Trinkflasche passen rein, selbiges gilt für die Türtaschen der vorderen Türen. Und die Türfächer für die Fondpassagiere? Nicht auffindbar. Wenn die Fahrgäste auf den Rücksitzen etwas zu verstauen haben, müssen sie sich mit den Taschen an den Rücksitzlehnen behelfen. Zeitschriften passen da gut rein, Trinkflaschen könnten allerdings Fahrer und Beifahrer unangenehm im Rücken liegen. Dem Staufach zwischen den vorderen Sitzen sollte ebenfalls nicht zu viel zugemutet werden, denn es ist weder tief, noch breit und erst recht nicht verschließbar. Weiter vorn auf der Mittelkonsole befinden sich USB- und AUX-Eingang – hier wäre eine Lösung für den Kabelsalat gefragt; der hat nämlich Potenzial den Fahrer beim Bedienen der Handbremse zu stören.

Ebenfalls Störpotenzial bergen die Blenden an den Rundinstrumenten. Bei Sonneneinstrahlung kann der Fahrer die Ziffern dank Ihnen zwar gut ablesen, doch wenn die Sichtverhältnisse nach Abblendlicht verlangen, spiegeln sich die beleuchteten Anzeigen in den Abschirmungen. Weniger Hochglanz tut’s manchmal auch. Und sonst geht es der Ford Fiesta ja auch ganz nüchtern an, warum also glänzen wollen, wenn es nicht notwendig ist?

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