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Ford Fiesta World Tour 2010

In 60 Tagen rund um die Welt (Teil 2)

Ford Fiesta Moschee Foto: Jeremy Hart 21 Bilder

Jules Vernes Roman-Helden gönnten sich 80 Tage und diverse Fortbewegungsmittel für ihre Reise um die Welt. Jeremy Hart will den Globus in 60 Tagen umrunden. Im neuen Ford Fiesta geht er auf die "Ford Fiesta World Tour 2010". Der zweite Reiseabschnitt führt die Truppe von Europa nach Arabien.

12.10.2010

Eine Reise um die Welt, kein Problem, schließlich schreiben wir das Jahr 2010 und Weltreisen gehören zur Tagesordnung. Falsch! Zwar war der erste Reiseabschnitt von Nordamerika bis nach Europa wirklich problemlos, für die Etappe durch den Mittleren Osten erwarteten wir aber einige Schwierigkeiten. Gerade die Route von der Türkei bis nach Dubai ist gespickt mit Ländern, die immer wieder mit Reisewarnungen für US-Bürger und Briten versehen werden. Dennoch, wir hatten uns umfassend informiert, von allen Seiten grünes Licht bekommen und uns auf den Weg gemacht.

Keine Fahrzeugpapiere mehr

Ich für meinen Teil erwartete dennoch Schwierigkeiten. Beispielsweise bei der Einreise nach Saudi Arabien. Während wir Europa durchquerten, wurden zwei der fünf beantragten Visa abgelehnt. So blieben nur drei Teammitglieder, um die drei Ford Fiesta, mit denen wir unterwegs waren, durch den Wüstenstaat zu navigieren. Denkbar schlechte Voraussetzungen.
Als weiteres Problem ereilte uns die überraschende Flucht von John, unsrem mitgereisten Techniker, Fahrer des Servicewagens und Hüter der Pässe und Papiere. Ein Notruf seiner Familie in London ließ John Hals über Kopf aufbrechen. Zwar ließ John seine komplette Ausrüstung und all seine Kleider zurück, der Rucksack den er mitnahm, enthielt allerdings die Fahrzeugpapiere und die für den Grenzübertritt notwendigen Zollpapiere.
 
Das wurde uns allerdings erst bewusst, als wir am von schwer bewaffneten Soldaten geschützten Grenzübergang von Griechenland in die Türkei ankamen. Als glückliche Fügung ergab sich, dass just zu dieser Zeit Andy als Kameramann zum Fiesta World Tour 2010-Team stoßen sollte. Andy flog ab London Heathrow und konnte so die vermissten Papiere wieder herbeischaffen. Bis zu seinem Eintreffen in Istanbul saßen die Autos allerdings an der Grenze fest, bewacht von zwei Helfern, die in den Fiestas sogar übernachteten. Der Rest des Teams erwartete in Istanbul Andys Ankunft. Als wir endlich die vermissten Papiere in Händen hielten, wagten wir einen zweiten Grenzübertrittsversuch. Vergeblich. Denn die türkischen Zöllner beäugten unser Kamera-Equipment und die mitgeführten Ersatzteile argwöhnisch und verwehrten dem Service-Fiesta die Einreise.

Bauchtanzender Taxifahrer in Istanbul

Uns blieb nichts anderes übrig, als den Service-Wagen zurückzulassen oder ihn um die Türkei herumzuführen. Eine Aufgabe, der ich mich selbst annahm, mit den Ziel, möglichst schnell wieder zum Team zu stoßen. So war die Fiesta World Tour 2010 auf drei Mann, einen Führer und zwei Ford  Fiesta geschrumpft. Zudem lagen wir zwei Tage hinter dem Zeitplan zurück. Dennoch hielten wir an unserem Versprechen fest und trafen in Istanbul den prominenten bauchtanzenden Taxi-Fahrer Ihsan Aknur. "Die Leute sagen, ich sei verrückt, und möglicherweise haben sie recht", sagt der selbsternannte beste Taxi-Fahrer der Welt, als er uns auf der Galata-Brücke eine Exklusiv-Darbietung seiner Bauchtanzkünste genießen lässt.

Weitere Nettigkeiten und Partys mussten wir uns allerdings verkneifen, als wir am kommenden Tag auf einem 1.300 Kilometer-Trip quer durch die Türkei den Zwei-Tages-Rückstand aufholen mussten.

An der jordanischen Grenze schien uns das Pech aber bereits wieder eingeholt zu haben. Die türkischen Zollbeamten hatten bei unserer Einreise die Zollpapiere gelocht, was wiederum den Argwohn der türkischen Zollbeamten bei der Ausreise auf den Plan rief. Wir hatten uns schon auf eine weitere Nacht in den Autos am Grenzübergang eingestellt, als die Intervention der britischen Botschaft die Zöllner doch noch überzeugte, uns passieren zu lassen. Der Weg nach Jordanien war somit frei.

Saudi Arabien im Schnelldurchlauf

Dann, immer noch einen Tag hinter dem Zeitplan zurück und mit nur einem Tag Aufenthalt in einem Luxus-Hotel am Toten Meer, schien uns das Glück endlich wieder hold zu sein.  Es erschien uns in Form eines strahlenden Ritters mit Namen Eias Al-Saleh, einem persönlichen Abgesandten der Saudischen Motorsport Föderation, die von unserem Pech gehört hatten. Eias lotste uns innerhalb von 24 Stunden über eine Strecke von knapp 2.500 Kilometer quer durch seine Heimat Saudi Arabien.
 
Der Besitzer eines Porsches und mehrerer Custom-Bikes führte uns durch die öde Wüste, vorbei an haushohen Dünen, übermächtigen Kamelen und drückte dabei mächtig aufs Tempo. Die 1,6 Liter-Motoren der Fiestas jubilierten, der Spritverbrauch stieg. Egal, in Saudi Arabien ist Sprit billig, billiger als Wasser. Für gerade mal zehn Dollar ist der Tank gefüllt. Noch wichtiger für uns: wir konnten das Königreich sicher durchqueren. Eias, wir danken Dir! Du hast die Ford Fiesta World Tour 2010 am Laufen gehalten.

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