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Gehaltskürzung für Ford-Spitze

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Der amerikanische Autobauer Ford will seine Sanierung laut Medienberichten mit Abfindungsprogrammen für alle US-Arbeiter und Gehaltskürzungen im Management vorantreiben. Die Einschnitte sollen Ford helfen, im Gegensatz zu General Motors (GM) und Chrysler weiterhin keine staatlichen Notkredite in Anspruch nehmen zu müssen.

25.02.2009

Ford-Chef Alan Mulally und Verwaltungsratsvorsitzender Bill Ford verzichteten auf 30 Prozent ihrer Vergütungen, berichtete neben anderen die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch (25.2.) unter Berufung auf eine interne Mitteilung. Allen 42.000 gewerkschaftlich organisierten Arbeitern in den US-Werken sollen zudem Abfindungen angeboten werden.

Noch keine Zahlen zum Stellenabbau

Wie viele Stellen Ford auf diesem Weg erneut abbauen will, war zunächst nicht bekannt. Frühere Angebote wurden stets nur von einem Teil der Beschäftigten angenommen. Für Angestellte etwa in der Verwaltung gebe es zudem in diesem Jahr keine Bonuszahlungen. Hinzu kämen weitere Einsparungen.

Einschnitte noch nicht abgesegnet

Die mit der Gewerkschaft UAW ausgehandelten Einschnitte müssen den Berichten zufolge teils noch von deren Mitgliedern abgesegnet werden. Dazu zählen auch kurz zuvor erzielte umfangreiche Zugeständnisse der UAW bei den enormen Gesundheitskosten für Betriebsrentner.

Auch GM und Chrysler verhandeln

Auch die ums Überleben kämpfenden Wettbewerber GM und Chrysler verhandeln mit der Gewerkschaft über entsprechende Einschnitte. Sie fordern zu ihrer Sanierung von der US-Regierung insgesamt rund 30 Milliarden Dollar an Krediten. Ford will trotz eines Rekordverlustes im vergangenen Jahr bisher keine Staatshilfen in Anspruch nehmen.

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