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Ford

Jobangebot für Ghosn

Foto: Ford

Der Chef des angeschlagenen US-Autokonzerns Ford, Bill Ford, hat seinen Posten öffentlich dem Chef von Renault-Nissan, Carlos Ghosn, angeboten, meldet die "Financial Times Deutschland" am Dienstag (5.9.) mit Bezug auf US-Medien.

05.09.2006

"Ich versuche immer, Führungspersönlichkeiten in unser Unternehmen zu bringen. Wenn ich jemanden finden kann - und ich dachte schon, dass Carlos eine herausragende Führungskraft ist, die dem Konzern helfen könnte -, würde ich ihn holen", sagte Ford nach einem "FTD"-Bericht dem US-Magazin "Newsweek". Auf die Frage, ob das auch für seinen eigenen Posten gelte, sagte Ford: "Definitiv."

Mit dem ungewöhnlich offensiven Angebot fährt Ford dem Rivalen General Motors (GM) und dessen Großaktionär Kirk Kerkorian in die Parade. Kerkorian hatte im Juli eine Allianz von GM und Renault-Nissan angeregt. GM-Chef Rick Wagoner und Ghosn hatten sich daraufhin getroffen. Derzeit prüfen Teams der Konzerne, wie eine Allianz aussehen könnte.

Die Verhandlungen zwischen GM und Renault-Nissan bergen für Ford eine große Gefahr. Denn wenn sich die beiden verbünden würden, könnte GM durch gemeinsame Projekte viel Geld in Verwaltung, Entwicklung und Einkauf sparen. Auf dem mit Rabattschlachten hart umkämpften US-Automarkt wären das Kostenvorteile, die Ford kaum ausgleichen könnte.

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