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Ford Kuga 2013 Neuvorstellung - Preise und Daten

Das kostet der neue Kuga

Ford Kuga II 2013 Foto: Ford 40 Bilder

2013 kommt der neue Ford Kuga II. Das Kompakt-SUV startet mit viel neuer Technik durch. Wir zeigen die Details, Preise und Daten.

18.11.2012 Torsten Seibt Powered by

Der Kuga wird zum Weltauto. Im Frühjahr 2013 kommt die zweite Generation des Ford-Bestsellers in Deutschland auf den Markt. Mehr Dynamik, mehr Platz und mehr Assistenzsysteme stehen auf der Agenda. Das bisher eigenständige Modell für Europa weicht einer konzernweiten Plattform und feierte in den USA bereits als Ford Escape Premiere.

Ford Kuga II 2013 als Weltauto

Der Ford Escape war einst bei uns als Ford Maverick angetreten, ein Schwestermodell mit dem Mazda Tribute und in Europa nur mäßig erfolgreich. Die zweite Generation des Escape, die 2008 debütierte, bot Ford in Deutschland nicht mehr an, stattdessen schickte man den Ford Kuga an den Start. Nun werden diese beiden Baureihen wieder vereint.

Das neue SUV feierte zunächst in den USA als Ford Escape Premiere – in den Staaten ist der Escape meistverkauftes SUV. Nach seiner Europa-Premiere als Ford Kuga II wird der Offroader ab 2013 auch in Deutschland zu den Händlern kommen.

Ford Kuga II 2013: neue Sparmotoren

In den USA geht der Kuga/Escape mit den aktuellen EcoBoost-Benzinern mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum in den Verkauf, die bereits aus Focus und Mondeo bekannt sind. Basis-Motorisierung wird allerdings der modifizierte 2,5-Liter-Benziner des bisherigen Ford Escape, der nur als Fronttriebler zu haben sein wird. Bereits der 1,6-Liter-Benziner soll fünf PS stärker sein als der betagte 2,5er, dafür aber deutlich sparsamer arbeiten.

In Deutschland gibt es zum Verkaufsstart im Frühjahr 2013 drei Motoren im neuen Ford Kuga. Der Duratorq TDCi-Vierzylinder mit zwei Liter Hubraum kommt in zwei Leistungsstufen mit 140 oder 163 PS. Der Diesel lässt sich wahlweise mit dem Powershift-Automatikgetriebe (Doppelkupplungsgetriebe) kombinieren. Die Benziner-Fraktion bekommt bei der Premiere den aus Focus und C-MAX bekannten 1,6-Liter EcoBoost-Direkteinspritzer. Als Einstiegsmodell mit Frontantrieb leistet der Turbo-Benziner 150 PS, im Allradmodell, stets kombiniert mit einem sechsstufigen Automatikgetriebe, beginnt der Preis bei 29.250 Euro.

Ford Kuga II 2013 wird größer

Der neue Ford Kuga wird etwas wachsen. Die Länge steigt um acht auf 452 Zentimeter, Breite (184 cm) und Höhe (168 cm) bleiben dagegen nahezu unverändert. Der Radstand des neuen Modells liegt bei 269 cm. Das Längenwachstum ist innen vor allem für mehr Bewegungsfreiheit auf den Rücksitzen und ein größeres Kofferraumvolumen verantwortlich, dieses wächst um 80 Liter. Der größere Laderaum lässt sich auch besser nutzen, eine automatische Klappfunktion faltet die Rücksitze in einer Ebene zum Laderaumboden zusammen.

Ford wird den Kuga mit einer stark erweiterten Auswahl an Assistenz-Systemen anbieten, die bereits aus dem aktuellen Focus bekannt sind. Optional gibt es einen aktiven Einpark-Assistenten und zusätzlich das "Blind Spot Information System", in Deutschland eher als "Totwinkel-Warner" bekannt – Warnleuchten in den Außenspiegeln alarmieren bei potentiell gefährlichen Spurwechseln. Neu ist außerdem das weitgehend sprachgesteuerte Entertainment-System "SYNC", das serienmäßig mit einem Notruf-Assistent ausgerüstet ist. Mit SYNC lassen sich Telefon, Navigation und auch die Klimasteuerung befehligen. Das "Emergency-Assistance"-System setzt in der jeweiligen Landessprache einen Notruf mit genauen GPS-Koordinaten ab, sobald ein Airbag oder die Notabschaltung der Kraftstoffpumpe ausgelöst wurde. Weitere Assistenz-Systeme kümmern sich um die Verkehrsschild-Erkennung, beinhalten eine City-Notbremsfunktion oder warnen bei Müdigkeit.

Der intelligente Allradantrieb wurde für den Ford Kuga 2013 überarbeitet. Er verwaltet jetzt nicht nur die Kraftverteilung zwischen den beiden Achsen. Zusätzlich gibt es ein Torque-Vectoring-System, das die Antriebskraft auch achsweise variabel verteilen kann. Ford setzt dabei allerdings nicht auf ein aktives Differential, wie es zum Beispiel in BMW X-Modellen optional verfügbar ist. Stattdessen wird das ESP um eine Funktion erweitert und bei schneller Kurvenfahrt gezielt Bremsmoment auf einzelne Räder verteilt, um das einlenken zu erleichtern.

Das im Bezug auf den Luftwiderstand verbesserte Design der Karosserie und Einzelmaßnahmen wie die strömungsgünstiger gestalteten Außenspiegel sollen Windgeräusche minimieren, außerdem sollen die Abrollgeräusche deutlich niedriger ausfallen als beim Vorgänger. Die Karosserie ist um 20 Prozent steifer als beim bisherigen Ford Kuga.

Mit dem Verkaufsstart im März will Ford im kommenden Jahr rund 20.000 Einheiten alleine in Deutschland absetzen. Gebaut wird das neue Modell im spanischen Valencia.

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