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Kurzarbeit im Motorenwerk

Foto: ams

Wegen ausbleibender Aufträge in den USA will der Autobauer Ford seine Produktion in Köln zurückschrauben. Ab November werde in einigen Bereichen der Motorenfertigung für fünf Wochen auf Kurzarbeit umgestellt, teilte Ford am Montag (20.10.) mit.

20.10.2008

Von den insgesamt 17.300 Beschäftigten am Standort Köln seien aber nur 820 betroffen. Die Fahrzeugproduktion und die anderen Fertigungsbereiche seien nicht beeinträchtigt.

Eine Entscheidung über die generelle Zukunft des Motorenwerks in Köln wird bis Jahresende erwartet. Ford hatte angekündigt, die Fertigung von Sechs-Zylinder-Motoren in Köln einzustellen. Ob stattdessen die Produktion von Drei-Zylinder-Motoren an das rheinische Werk geht, ist noch unklar. Im Gespräch ist auch ein Standort in Rumänien. Im Kölner Werk stehen rund 720 Arbeitsplätze auf der Kippe, wenn die Motorenproduktion ganz eingestellt werden sollte. Bis 2011 darf es einem Standortsicherungsvertrag zufolge allerdings nicht zu Entlassungen kommen. Über die Einführung der Kurzarbeit hatte als erstes der Kölner "Express" berichtet.


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