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Ford

Mehr Stellenstreichungen, mehr Werksschließungen?

Foto: ams

Ford will nach einem Pressebericht angesichts des Drucks zur Verlustminderung mehr Fabriken schließen. Ford wolle auch mehr Management-Jobs streichen, um die nordamerikanischen Gehaltskosten um weitere zehn bis 30 Prozent zu reduzieren, berichtete das "Wall Street Journal" am Donnerstag (17.8.) in seiner Onlineausgabe.

18.08.2006

Konzernchef Bill Ford stehe angesichts von Verlusten von 254 Millionen Dollar im zweiten Quartal und schlechter als erwarteten US-Autoverkäufen unter Druck, den Restrukturierungsplans "Weg vorwärts" (Way Forward) zu beschleunigen. Ford hatte im Januar im Rahmen des Plans angekündigt, dass 30.000 nordamerikanische Stellen gestrichen und bis 2012 insgesamt 14 Fabriken geschlossen werden sollten.

Sparen auch bei Werbung, Marketing und Produktplänen

Ford wollte im Rahmen des Restrukturierungsplans seine nordamerikanischen Gehaltskosten um zehn Prozent senken, was 4.000 Arbeitsplätzen entspreche. Viele davon seien im ersten Quartal durch Entlassungen bereits erfolgt. Jetzt ziehen Ford-Manager nach Angaben der Zeitung Pläne für mehr Streichungen in Erwägung.

Ford wollte im Rahmen des Restrukturierungsplans 2007 und 2008 vier Fabriken schließen. Ford prüfe jetzt, ob die Schließungen beschleunigt werden müssten. Der Konzern ziehe die Ankündigung weiterer Werksschließungen in Erwägung. Ford sucht nach Angaben der Zeitung auch bei Werbung, Marketing und Produktplänen nach Einsparmöglichkeiten.

Der Verwaltungsrat des Unternehmens wolle sich am 14. September treffen, um die Pläne zu prüfen. Gleichzeitig wolle Ford aber auch neue Produkte ankündigen.

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