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Ford

Mulally beruhigt Investoren

Foto: dpa

Einen offensichtlich überzeugenden Auftritt vor Analysten hat Ford-Chef Alan Mulally hingelegt. Nach einem Treffen mit dem Mulally zeigten sich Finanzexperten nicht mehr ganz so negativ für die Ford-Zukunft.

25.10.2006

Mulally, der den Chefposten Anfang September von Bill Ford übernommen hat, war am Dienstag (24.10) mit Vertretern führender Analystenhäuser zusammen getroffen und hatte dort noch einmal seinen Sanierungskurs für den schwer angeschlagenen Autohersteller vorgestellt. Am Tag zuvor hatte Ford den mit 5,8 Milliarden Dollar höchsten Quartalsverlust seit 14 Jahren bekannt gegeben.

Mulally war bei dem Treffen ausführlich auf die finanzielle Lage bei Ford eingegangen, nachdem nach Vorlage der Quartalszahlen Befürchtungen die Runde gemacht hatten, dass bis zum Greifen des aktuellen Sanierungsprogrammes die Finanzreserven aufgezehrt sein könnten. Nach dem Treffen zeigten sich die Analysten hinsichtlich dieses Umstandes beruhigt. Die Liquiditätslage bei Ford sei noch so stabil, dass ein Konkurs derzeit wenig wahrscheinlich sei. Grundsätzlich positiv wurde der Sanierungskurs Mulallys gesehen, der ein Fokussierung auf die Modellpolitik und eine wirtschaftlicher Autoproduktion als Kernthemen hat.

Goldman Sachs hob nach dem Treffen mit dem Ford-Topmann die Bewertung der Aktien von "Verkaufen" auf "Neutral" an.

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