Ford Mustang auf der Detroit Motor Show 2010

Ford bringt den Fünf-Liter-V8 zurück

Ford hat den Mustang zum neuen Modelljahr überarbeitet.

Zum Jahr 2010 hat Ford den erfolgreichen Ford Mustang überarbeitet. Das Musclecar tritt noch wuchtiger auf und noch wuchtiger an, arbeitet unter der Haube doch künftig wieder ein V8 mit dem legendären Hubraum von vollen fünf Litern.

Der Ford Mustang Modelljahr 2011, der auf der Detroit Motor Show seine Premiere feiert,  trägt die Motorhaube noch kräftiger ausgeformt vor sich her. Maskuliner geformt gibt sich auch die vordere Schürze. Die Scheinwerfer in ihren Höhlen wurden kleiner, die Blinker in die Leuchteneinheiten integriert. Zusammen mit der flacher verlaufenden Dachlinie und den weiter ausgestellten Radläufen gewinnt das Ponycar an Präsenz.

Aufgewertet wurde aber auch die Technik des Ford Mustang. Die Radaufhängungen wurden versteift, die Dämpfer und Federn neu abgestimmt. Zugelegt hat auch die Bremsanlage, optional ist eine Brembo-Sportbremsanlage zu haben. Die Lenkung arbeitet nun geschwindigkeitsabhängig elektrisch unterstützt.

Neue V6- und V8-Triebwerke

Komplett neu gestaltet hat Ford die Motorenpalette des Mustang. Basistriebwerk ist ein Alu-V6 mit 3,7 Liter Hubraum und 310 PS. Dessen 380 Nm Drehmoment dürfen wahlweise über eine Sechsgang-Automatik oder ein manuelles Sechsgang-Getriebe herfallen. Vorläufig neuer Top-Motor ist ein Vierventil-V8 mit fünf Liter Hubraum. Dieser leistet 418 PS und bringt es auf ein maximales Drehmoment von 528 Nm. Auch hier stehen die beiden Sechsgang-Schaltboxen zur Wahl. Beiden Triebwerken gemeinsam ist auch die variable Ventilsteuerung auf Ein- und Auslass-Seite, die ihren Teil zu den deutlich gesenkten Verbrauchswerten der neuen Motoren beitragen soll.

Ein Boss für die Rennstrecke

Aufbauend auf dem Ford Mustang mit dem neuen Fünfliter-V8 zeigt Ford in Detroit auch die Mustang-Rennversion Boss 302R. Ausgerüstet mit einem verstärkten manuellen Getriebe, einem modifizierten Kühlsystem, einem Rennauspuff, einem Überrollkäfig, Rennschalensitzen, Renngurten, einem Brembo-Bremskit mit Renn-ABS, und einem Koni-Rennfahrwerk soll der Boss 302R bereits ab Werk auf der Rennstrecke konkurrenzfähig sein.

Insgesamt sollen von Ford Racing nur 50 Boss 302R gefertigt werden. Die Auslieferung des Renners erfolgt ab dem dritten Quartal 2010. Die Preise starten bei rund 130.000 Dollar. Preise für den Serien-Mustang hat Ford noch nicht mitgeteilt.

Die Premieren der Detroit Auto Show 2010
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Uli Baumann

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