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Ford Mustang auf der Sema 2015

Volles Rohr für die Vierzylinder

Ford Mustang Sema 2015 Foto: Ford 8 Bilder

Um auf der US-Tuningmesse Sema einen fetten Aufschlag zu landen, hat Ford acht Tuner gebeten den neuen Ford Mustang zu interpretieren. Die dickste Nummer liefert Bisimoto mit einem 900 PS starken Vierzylinder.

27.10.2015 Uli Baumann

Zu einem Ford Mustang gehört zwingend ein V8 - das war einmal. Downsizing hat auch die Ponycar-Ikone erwischt. Im aktuellen Mustang ist so auch ein 2,3-Liter-Vierzylinder mit Turboaufladung zu haben. Dass Hubraumverzicht nicht auch Leistungsverzicht heißen muss, verdeutlicht Ford auf der Sema an verschiedenen Beispielen.

Tuner Bisimoto hat den Vierender auf sagenhafte 900 PS aufgeblasen. Dazu wurde allerdings der komplette Motor von Zylinderkopf bis Ölwanne umgebaut. Um der Power Herr zu werden, wurden die Bremsanlage verstärkt, ein Sportfahrwek und 19-Zoll-Felgen mit Sportreifen verbaut . Eine Bodykit und eine Sonderlackierung sorgen für den bösen Look. Die Passagiere freuen sich über einen Käfig, Sportsitze, ein Sportlenkrad sowie einen Daten-Logger.

V8-Power und Breitbau-Look

Tuner Motoroso setzt auf den V8 als Basis, pfropft diesem einen Kompressorkit von Roush auf und generiert so 727 PS. Die Radhäuser füllen 21 Zoll große Felgen mit 255/30er Pneus vorn und 305/30er Walzen hinten, Sportpneus sowie eine verstärkte 6-Kolben-Bremsanlage. Eibach-Fahrwerksfedern optimieren die Straßenlage. Für den neuen Look sorgen ein Karosseriekit und eine Sonderlackierung. Den Innenraum werten eine Lederausstattung, Sportsitze und eine Soundanlage auf.

Dass Größe manchmal doch entscheidend ist, zeigt Tuner TS Design mit seinem Breitbaukit am Mustang Cabrio. Unter die fetten Kotflügelbacken wurden vorne 21 Zöller mit 255/30er Pneus und hinten 22 Zöller mit 305/25er Reifen eingepasst. Neue Fahrwerkskomponeten soirgen für eine neue Abstimmung und eine Tieferlegung. Der Vierzylinder profitiert von einem Sportluftfilter, einem Sportauspuff sowie einem größeren Ladeluftkühler.

DTM als Inspiration

Wiederum den V8-Mustang als Basis wählte Tuner MAD. Nach dem bekannten Kompressor-Rezept werden auch hier 725 PS freigesetzt. Ein Eibach-Fahrwerk mit einstellbaren Stabis vorn optimiert die Straßenlage. Wilwood steuert fette Bremsen bei. Die 21 Zoll großen Felgen sind mit 255/30er und 305/30er Reifen bestückt. Neue Spoiler, Splitter und Seitenschwellerverkleidungen prägen die Optik, nicht fehlen darf eine Sonderlackierung. Sportsitze, blaues Leder und Carbonapplikationen setzen das Cabrio-Interieur in Szene.

Tuner Ice Nine hatte die DTM vor Augen, als sie den Vierzylinder-Mustang für den Rundstreckeneinsatz aufmotzten. Der Turbo-Vierer wurdemit einem neuen Lader, einem größeren Ladeluftkühler und angepasstem Umfeld auf 475 PS aufgeblasen, das Fahrwerk auf Luftfederung umgebaut. 20-Zoll-Felgen unter angenieteten Radlufverbreiterungen nehmen vorne 305/30er Pneus und hinten 315/35er Reifen auf. Der ausgeräumte Innenraum beherbergt Sportsitzschalen und einen Überrollkäfig.

Mustang im Polizei-Look

Einen Mustang im Polizei-Look liefert Tuner DRAGG auf Basis des Vierzylinders. Das Powerplus für die Jagd nach bösen Buben liefern ein neuer Ladeluftkühler und ein Sportauspuff. Das Fahrwerk setzt auf Luftfederung, die Stopper auf Wilwood-Komponenten. Die Radhäuser füllen 20 Zöller mit 255/35er Pneus vorn und 295/35er Reifen hinten.

CGS hat ein Mustang Cabrio mit Turbo-Vierzylinder gewählt. 21 und 22 Zoll große Felgen in den verbreiterten Radhäusern mit 255/30er und 335/25er Reifen sowie eine exquisite Lederausstattung sorgen für die Highlights. Der Turbomotor gewinnt dutch einen neuen Ladeluftkühler und einen Sportauspuff. Im Fahrwerksbereich setzt CGS auf eine Sechskolbenbremsanlage und ein KW-Fahrwerk.

Als weiterer Vierzylinder tritt der Bojix-Mustang an. Unter dem Serienkarosseriekleid drängen sich 20-Zoll-Felgen mit 305/30er Pneus vorn und 315/35er Walzen hinten. Der Turbomotor erhält ein Turbo- und Ladeluftkühler-Upgrade. Ein Sportfahrwerk, eine verstärkte Bremsanlage sowie eine verkürzte Endübersetzung runden das Fahrwerk ab. Ein Sportauspuff sorgt sich um den Sound außen, innen setzt Bojix auf eine fette Audioanlage.

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