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Ford Mustang Facelift 2017

So viel besser wird das Sportcoupé aus den USA

Ford Mustang Cabrio 2017 Foto: Ford 48 Bilder

Mit dem neuen Mustang hat Ford der Erfolgsgeschichte des Sportwagens neuen Schwung verliehen. Jetzt wird der Mustang aufgefrischt um sein hohes Marschtempo halten zu können. Auch das Cabrio zeigt sich im neuen Look.

20.01.2017 Uli Baumann 5 Kommentare Powered by

Die Konkurrenz schläft nicht. Vor allem der Chevrolet Camaro macht dem Ford Mustang auf dem US-Markt zunehmend zu schaffen. Zeit also, den Bestseller weiter zu optimieren. Der aufgefrischte Ford Mustang wurde jetzt zeitgleich in Los Angeles, New York und auf den Publikumstagen der Detroit Motor Show vorgestellt. Und zwar als Coupé und Cabrio.

Ford Mustang Facelift 2017
Facelift-Sportlerwagen in Motion 1:09 Min.
Ford Mustang Vergleich neu/alt Foto: Ford, ams
Front mit neuem Grill, neuen Scheinwerfern und neuen Kotflügeln.

Feinschliff beim Design

Das Update für den Mustang umfasst seine Technik und seine Optik. Zu erkennen ist der neue Ford Mustang an neuen Entlüftungskiemen in der Motorhaube, serienmäßgen LED-Hauptscheinwerfern, neu gezeichneten vorderen Kotflügeln, einem leicht modifizierten Kühlergrill sowie neuen LED-Rückleuchten, eine neue Heckschürze und einen optionalen Heckspoiler. Auch die vorderen Blinker und die Nebelleuchten sind nun optional mit LED-Technik zu haben. Ebenfalls im neuen Look präsentieren sich die Endrohre der Auspuffanlage – wobei der Achtzylinder nun vier davon trägt, der Vierzylinder nur zwei. Ergänzt wurde die Außenfarbpalette um die drei Farbtöne „Orange Fury“, „Kona Blue“ und „Royal Crimson“, dazu gibt es neue Designstreifen-Optionen für die Karosserie.

Nachgefeilt haben die Techniker aber auch am Fahrwerk des Ford Mustang. Neben einer komplett neuen Standardabstimmung (neue Dämpfer und eine zusätrzliche Verstrebung an der Hinterachse) sind nun optional ein elektronisch gesteuertes Dämpfersystem sowie insgesamt 12 Felgendesigns von 18 bis 20 Zoll zu haben.

Ford Mustang Vergleich neu/alt Foto: Ford, ams
Am Heck wurden die Leuchten, die Schürze und die Auspuffendrohre neu gestaltet.

Mehr Leistung und 10-Gang-Automatik

Aber auch an den Antriebssträngen fand Ford Optimierungspotenzial. Neu auf der Optionsliste steht die neue 10-Gang-Automatik für den V8-Motor und und den Vierzylinder-Turbobenziner. Aber auch die manuellen Getriebe wurden weiter verbessert. Der 3,7-Liter-V6-Saugmotor wurde komplett aus dem Angebot gestrichen. Dafür bekam der 2,3-Liter-Ecooboost-Vierzylinder mehr Drehmoment zugesprochen, der V8 erhielt eine neue Einspritzung (übernommen aus dem GT350), eine erhöhte Verdichtung und damit ebenfalls mehr Drehmoment sowie mehr Leistung. Genaue Daten nannte Ford aber noch nicht. Und damit man auch hört was man fährt, ist optional eine Auspuffanlage mit Klappensteuerung neu ins Programm gerutscht.

Die Sicherheitsausstattung umfasst nun unter anderem einen Kollisionswarner mit Fußgängererkennung, eine Spurverlassenswarnung, einen Spurhalteassistenten sowie einen Abstandswarner. Das wird dem Mustang beim Euro-NCAP-Crahstest helfen, bei dem das aktuelle Modell lediglich zwei Sterne erreichte.

Im Interieur wurde das Infotainmentportfolio auf den neusten Stand gebracht. Dazu zählen ein optionales, frei programmierbares 12-Zoll-Display sowie Ford SYNC Connect mit FordPass. Das Lederlenkrad ist jetzt heizbar. Dazu gibt es neue Oberflächenmaterialien, neue Sitzbezüge sowie eine neue Mittelkonsole mit Kniepolster.

In den USA geht der neue Ford Mustang im Herbst an den Start. Preise wurden noch nicht genannt. Den Sprung nach Deutschland macht der neue Mustang zum Ende des 1. Quartals 2018.

Ford Mustang Vergleich neu/alt Foto: Ford, ams
Auch im Innenraum wurde reichlich gewirbelt.
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Ich hatte selber konkrete Kaufabsichten als der Mustang 2014/2015 neu aufgelegt worden ist. Leider entpuppte sich das Automatikgetriebe bisher immer als Spassbremse. Es ist dem sportlichen Einsatz im Bergland leider nicht gewachsen. Ich denke, das hat man bei Ford schon lange gewusst, mal sehen was das neue so kann. Das andere Killerkriterium gegen den Mustang sehe auch ich im Fehlen einer sportlichen Allradvariante. Wer sich hierzulande seit 20 Jahren gewöhnt ist seine 300...400PS oder mehr über alle vier Räder abzugeben, der wird wohl kaum mehr zu einem solchen Rückschritt zu bewegen sein. So verhält sich das auch bei mir. Ich hoffe, dass die amerikanische Automobilindustrie eines Tages aufwacht und reagiert, bevor die grossen V8 Motoren aus diesen herrlichen Sportwagen komplett verschwunden sind. Schliesslich war man ja auch nach langen Jahren einmal fähig die Blattfedern und die nicht mehr zeitgemässe Starrachse verschwinden zu lassen. Ich schau dann mal beim nächsten Refresher so gegen 2021 beim Fordhändler vorbei :-))

fritzli 23. Februar 2017, 17:34 Uhr
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