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Ford Mustang Facelift IAA 2017

So viel besser wird das Sportcoupé aus den USA

Ford Mustang 5.0 V8 GT 2018 Foto: Stefan Baldauf/Guido ten Brink 48 Bilder
IAA 2017

Ford hat mit dem neuen Mustang einen sehr erfolgreichen Sportwagen im Programm. Eine Automatik mit 10 Gängen und rund 450 PS im V8 sollen Coupé und Cabrio für das Modelljahr 2018 frisch halten. Europa-Premiere auf der IAA.

12.09.2017 Uli Baumann 7 Kommentare Powered by

Die Konkurrenz schläft nicht. Vor allem der Chevrolet Camaro macht dem Ford Mustang auf dem US-Markt zunehmend zu schaffen. Zeit also, den Bestseller weiter zu optimieren. Der aufgefrischte Ford Mustang wurde jetzt zeitgleich in Los Angeles, New York und auf den Publikumstagen der Detroit Motor Show vorgestellt. Und zwar als Coupé und Cabrio.

Ford Mustang Facelift 2017
Facelift-Sportlerwagen in Motion 1:09 Min.

Feinschliff beim Design

Das Update für den Mustang umfasst seine Technik und seine Optik. Zu erkennen ist der neue Ford Mustang an neuen Entlüftungskiemen in der Motorhaube, serienmäßgen LED-Hauptscheinwerfern, neu gezeichneten vorderen Kotflügeln, einem leicht modifizierten Kühlergrill sowie neuen LED-Rückleuchten, eine neue Heckschürze und einen optionalen Heckspoiler. Auch die vorderen Blinker und die Nebelleuchten sind nun optional mit LED-Technik zu haben. Ebenfalls im neuen Look präsentieren sich die Endrohre der Auspuffanlage – wobei der Achtzylinder nun vier davon trägt, der Vierzylinder nur zwei. Ergänzt wurde die Außenfarbpalette um die drei Farbtöne „Orange Fury“, „Kona Blue“ und „Royal Crimson“, dazu gibt es neue Designstreifen-Optionen für die Karosserie.

Nachgefeilt haben die Techniker aber auch am Fahrwerk des Ford Mustang. Neben einer komplett neuen Standardabstimmung (neue Dämpfer und eine zusätrzliche Verstrebung an der Hinterachse) sind nun optional ein elektronisch gesteuertes Dämpfersystem sowie insgesamt 12 Felgendesigns von 18 bis 20 Zoll zu haben.

Ford Mustang Vergleich neu/alt Foto: Ford, ams
Am Heck wurden die Leuchten, die Schürze und die Auspuffendrohre neu gestaltet.

Mehr Leistung und 10-Gang-Automatik

Aber auch an den Antriebssträngen fand Ford Optimierungspotenzial. Neu auf der Optionsliste steht die neue 10-Gang-Automatik für den V8-Motor und und den Vierzylinder-Turbobenziner. Aber auch die manuellen Getriebe wurden weiter verbessert. Der 3,7-Liter-V6-Saugmotor wurde komplett aus dem Angebot gestrichen. Dafür bekam der 2,3-Liter-Ecooboost-Vierzylinder mehr Drehmoment zugesprochen, der V8 erhielt eine neue Einspritzung (übernommen aus dem GT350), eine erhöhte Verdichtung und damit ebenfalls mehr Drehmoment sowie mehr Leistung. Statt bisher 421 soll der V8 dann rund 450 PS liefern. Und damit man auch hört, was man fährt, ist optional eine Auspuffanlage mit Klappensteuerung neu ins Programm gerutscht.

Die Sicherheitsausstattung umfasst nun unter anderem einen Kollisionswarner mit Fußgängererkennung, eine Spurverlassenswarnung, einen Spurhalteassistenten sowie einen Abstandswarner. Das wird dem Mustang beim Euro-NCAP-Crahstest helfen, bei dem das aktuelle Modell lediglich zwei Sterne erreichte.

Im Interieur wurde das Infotainmentportfolio auf den neusten Stand gebracht. Dazu zählen ein optionales, frei programmierbares 12-Zoll-Display sowie Ford SYNC Connect mit FordPass. Das Lederlenkrad ist jetzt heizbar. Dazu gibt es neue Oberflächenmaterialien, neue Sitzbezüge sowie eine neue Mittelkonsole mit Kniepolster.

In den USA geht der neue Ford Mustang im Herbst an den Start. Preise wurden noch nicht genannt. Den Sprung nach Deutschland macht der neue Mustang zum Ende des 1. Quartals 2018.

Ford Mustang Vergleich neu/alt Foto: Ford, ams
Auch im Innenraum wurde reichlich gewirbelt.
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Neuester Kommentar

Ich bin den Mustang als V8 Automatik im Herbst 2015 mal probegefahren und war leicht enttäuscht. Ein echter GT halt, die Automatik etwas träge und auch der Motor selbst könnte etwas mehr Drehmoment vertragen!
Dazu die etwas lieblose Verdeckkonstruktion beim Cabrio.

Aufgrund der amerikanischen Testberichte habe ich mir daraufhin den Camaro 6 als Cabrio bestellt und diese Entscheidung bislang nicht bereut. Der Motor hat mehr Dampf, die 8-Gang Automatik ist auf Zack. Das Auto fühlt sich auch dank der sehr guten Lenkung nach echtem Sportwagen, weniger nach GT an, ist aber dank Magnetic-Ride nicht wirklich unkomfortabel. Die 4-Rohr-Klappenauspuffanlage tut ihr übriges zur Sportlichkeit...

Mit dem Facelift zieht Ford endlich mal nach. Die 10-Gang Automatik soll eine der besten auf dem Markt sein, eine GM/Ford-Coproduktion, und schneller als ein Doppelkuppler schalten!

Als Coupe mit Vollausstattung kosten diese Autos 50.000€ Liste, imho kein schlechter Preis für einen 450PS Sportwagen/GT.
Logischerweise haben diese Autos nicht 20 Assistenzsysteme wie eine Mercedes S-Klasse, irgendwo muss der Preis ja herkommen... Auch Allrad hat hier schon traditionell nix verloren. Der Camaro hat eine Diff-Sperre hinten, welche ganz wunderbar funktioniert. Wer meint Allrad zu benötigen, der ist bei diesen "Billig"-Angeboten einfach falsch!
Muscle-Cars sind eben keine Golfs, die jeden Käufer ansprechen wollen. Finde ich auch ganz gut so! Ich fahre gerne was Exklusiveres...

Camaro6 15. September 2017, 10:05 Uhr
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