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Ford Mustang als Polizeiwagen

Diesem Muscle Car entkommt so schnell keiner

Ford Mustang - Tune it Safe - Tuning - Wolf Racing - Essen Motor Show 2016 Foto: Domes/Lang 12 Bilder

Tuning, Fahrspaß und Sicherheit schließen sich nicht aus. Das will die Initiative „Tune it Safe“ jährlich mit Kampagnenfahrzeugen demonstrieren. Diesmal verwandelt man die Stil-Ikone Ford Mustang zu einem Polizeiauto.

28.11.2016 Andreas Haupt Powered by

Es ist zu einer kleinen Tradition geworden. Die Initiative für sicheres Tuning (Tune it Safe) lässt Jahr für Jahr ein Auto zu einem Streifenwagen umbauen. Das Ergebnis präsentiert man auf Essen Motor Show. 2015 hielt eine Corvette her. Diesmal wurde ein Ford Mustang in den Polizeidienst einberufen. Den Tuning-Part übernahm Wolf Racing.

Polizei-Mustang mit 455 PS

Der Tuner entwarf ein Aerodynamik-Kit für das amerikanische Muscle Car. Es umfasst Frontspoiler, Frontsplitter, Seitenschweller, Heckdiffusor und -Schürze. Für die Verfolgung von Verbrechern – Kopfkino – verleihte Wolf dem Mustang noch einen dicken Heckflügel. Und wenn’s mal ruhiger zugeht im Dienst, könnte man den Flügel auch als Theke für die Leberkässemmeln zweckentfremden. Nun ja, ein bisschen Spaß muss sein.

Damit dem Mustang so schnell niemand entkommt, dreht Wolf an der Leistungsschraube des Fünfliter-V8. Statt der 421 Serien-PS schieben dann 455 PS das Muscle Car an. Die Kupplung schwitzt unter der Belastung von 560 Nm. Immerhin 30 Nm mehr als im Serien-Mustang. Geschaltet wird eigenhändig durch die sechs Gänge – im Polizei-Mustang ist der Handschalter noch Freund und Helfer.

In der Tuning-Konfiguration schießt der Ford Mustang in 4,3 Sekunden auf 100 km/h. Ungetunt braucht er eine halbe Sekunde länger. Mit seinem verbesserten Sprintvermögen hält der Polizei-Mustang im Standardsprint das Tempo eines Porsche 718 Cayman S oder Porsche 911 Carrera. Die Endgeschwindigkeit hebt Wolf von 250 auf 268 km/h an. Wer schneller kann und freie Bahn hat, fährt dem Mustang danach aber davon.

Ein blaues Band um die Karosserie und eine Blaulichtanlage auf dem Dach identifizieren den Mustang als Helfer im Dienste des Staates. Dem erhöhten Schwerpunkt steuert Wolf mit einem höhenverstellbaren Gewindefahrwerk entgegen (Vorderachse/Hinterachse 10 bis 35 mm). In den Radhäusern drehen sich vorn Reifen der Größe 255/35 R20, hinten 275/35 R20 – jeweils mit Ventus S1 evo² von Hankook bezogen. Zum Vergleich die Seriendimensionen: 255/40 R19 und 275/40 R19. Auch der Sound wurde gepimpt. Der Mustang dröhnt aus einer Sportauspuffanlage und Endrohren mit einem Durchmesser von 114 Millimetern.

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