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Neuer Finanzchef

Foto: Ford

Der mit hohen Verlusten kämpfende US-Autokonzern Ford bekommt einen neuen Finanzchef. Zum 1. November übernehme der bisherige Europa-Chef Lewis Booth den Posten von Ford-Veteran Don Leclair, teilte der Konzern am Freitag (10.10.) nach US-Börsenschluss mit.

13.10.2008

Ford ist von dem Abschwung am US-Automarkt schwer  getroffen worden. Zuletzt machten sich die Anleger Sorgen, dass dem Konzern genauso wie dem Konkurrenten GM das Geld ausgehen könnte, eine weitere Abstufung des Kreditratings ist möglich. Die Ford-Aktie fiel deshalb am Donnerstag um 22 Prozent und am Freitag erneut um mehr als vier Prozent. Der Kurs steht danach auf dem Niveau von Anfang der 80er Jahre.

Nach Brancheneinschätzung "verbrennt" Ford jeden Monat rund eine Milliarde Dollar. Der Konzern betont jedoch, dass er ausreichende Reserven hat, um eine längere Durststrecke durchzustehen. Ford bezifferte das Finanzpolster nach dem zweiten Quartal auf 26,6 Milliarden Dollar.

Konzernchef Alan Mulally schloss in einem Interview mit dem "Wall Street Journal" am Freitag einen Insolvenzantrag erneut kategorisch aus. Unternehmenskreisen zufolge prüft der Konzern aber unter anderem einen Verkauf seines Mehrheitsanteils an dem japanischen Autohersteller Mazda, um an frisches Geld zu kommen, schrieb die Zeitung. Es sei jedoch noch nichts entschieden. Ford hatte sich bereits von den britischen Traditionsmarken Jaguar und Land Rover getrennt. Auch über einen Verkauf des verlustbringenden schwedischen Herstellers Volvo wird immer wieder spekuliert.


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