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Leseraktion Ford Performance Days 2016

Im Ford Mustang GT über die Rennstrecke

Ford Performance Days, Biester Berg, Fahrertraining Foto: Dino Eisele 7 Bilder

Mit sport auto bei den Ford Performance Days: Für 30 Teilnehmer glühte buchstäblich der Asphalt bei 35 Grad im Ford Mustang GT.

16.12.2016 Jörn Thomas Powered by

Schon mal was von 30 aus 5.000 gehört? Nein, mit einem neuen Lottosystem hat das nichts zu tun. Aber mit Riesenglück schon, denn die Zahlen beschreiben das Verhältnis der Gewinner zu den Zuschriften bei den Ford Performance Days mit auto motor und sport sowie sport auto. Es würde kaum verwundern, wenn die Gewinner vor Glück wiehern würden, steht die Veranstaltung doch ganz im Zeichen des Mustang, genauer des Ford Mustang. Ein cooler Fastback mit dem wuchtigen Fünfliter-V8.

Ford Performance Days, Biester Berg, FahrertrainingFoto: Dino Eisele
Bevor es ernst wird gibt es erstmal eine kleine Aufwärmrunde.

Ford Mustang auf der Rennstrecke Bilster Berg

Für einen stilechten Start sorgt das kultige Dinner im „Pferdestall“: Frisch geräucherter Fisch, saftig-rosa Fleisch und Co. bedrohen dabei das Leistungsgewicht aufs Gefährlichste. Kein Problem, der Ford Mustang GT reißt es wieder raus mit seinen 421 PS und 530 Newtonmetern. Wo? Na, auf der Rennstrecke Bilster Berg. Wer es noch nicht erlebt hat, kann sich nicht vorstellen, wie atemberaubend sich die 4,2 Kilometer lange Strecke mit ihren 70 Metern Höhenunterschied in die Landschaft schmiegt. Blind anzufahrende Kuppen sowie Geraden mit tückischen Wellen und eine in die Tiefe stürzende Linkskurve sorgen vom Start weg für Adrenalinschub.

Doch so weit sind wir ja noch gar nicht. Bevor die Strecke Gummi-Autogramme erhält, bekommen die Teilnehmer jede Menge Infos von Ford-Chefingenieur Matthias Tonn. Er weiß alles über die Ford-Performance-Modelle und gibt es launig an die interessierten Leser weiter. Richtig fahraktiv wird es dann im Slalomparcours mit Zeitnahme: mit Volldampf durch die Pylonen und am Schluss punktgenau in die Stop-Gasse bremsen – und das als Wettbewerbssituation. Da werden die fünf Frauen und 25 Männer zu Hundertstel-Feilern, die strahlend gelben Ford Ecosport zu ebenso ausdauernden wie motivierten Slalomtänzern.

Ford Performance Days, Biester Berg, FahrertrainingFoto: Dino Eisele
Im Slalomparcours können die Teilnehmer beweisen, was sie drauf haben. Hier kommt es auf Hundertstelsekunden an.

Motivationstraining à la Ford

Ausdauer und Motivation: Da kommt Extremsportler und Referent Hubert Schwarz ins Spiel. Der Mann war mit seiner Leistung bei Ironman- und Ultraman-Wettbewerben unzufrieden, des langen Schwimmens überdrüssig und machte das Radfahren zu seiner Profession. Unter anderem beim Race Across America. 5.000 Kilometer nonstop im Sattel – wenn der Mann sich nicht mit Motivation auskennt, wer dann? Kein Wunder also, dass die Teilnehmer den Geschichten, Tipps und Tricks des kernigen 61-Jährigen gebannt lauschen. „Wenn du nicht mehr kannst, dann lauf schneller“ oder: „Probier es immer noch einmal“, so seine Devisen.

Und ans Probieren geht es jetzt, die Mustang warten in der Boxengasse. Wenn sie könnten, würden sie mit den Hufen scharren. Wie sagte Hubert Schwarz eben noch: „Bist du nicht der Führende, dann schaust du immer nur auf das Hinterteil des Vordermanns.“ Was beim Mustang nicht so schlimm wäre, denn der sieht einfach scharf aus und klingt auch so, sein V8 macht ordentlich Musik. Tröstlich, denn egal wie schnell sie sind, ihren Instruktor werden die Teilnehmer immer vor sich haben.

Gute Instruktoren, gute Schüler

Etwa Traudl Klink, die schon seit den Zeiten des seligen Ford Fiesta Ladies Cup weiß, wo das Gaspedal sitzt. Und vor allem, wie man das Beste herausholt. Von der perfekten Sitzeinstellung über die ideale Linie bis zu den passenden Tricks, wenn einem die Linie mal verrutscht. Traudl hat es einfach drauf, stimmt die Truppe ein: „Der Mustang ist ein fahraktives Auto, agil auf der Hinterachse. Der möchte bewusst gefahren werden.“

Ford Performance Days, Biester Berg, FahrertrainingFoto: Dino Eisele
Zum Abschluss gab es für die Gewinner der Leseraktion noch ein gemeinsames Jubelfoto.

Nun, genau dafür sind die Teilnehmer gekommen. Etwa Sascha Kesten, 30. Er hatte mal einen Ford Focus ST, ist heute das erste Mal am Bilster Berg: „Einfach geil, die Strecke mit ihrem Auf und Ab, ich bin mal sehr gespannt.“ Nach kurzer Einführung sausen die Mustang der Teilnehmer im Viererpack hinter Traudl her. Zuerst angemessen flüssig zum Kennenlernen, dann forciert zum Genießen und schließlich richtig zügig zum Freuen.

Es glüht der Asphalt, kleben die Sportreifen. Gut, dass der Mustang alles perfekt mitmacht, keine Selbstverständlichkeit bei Temperaturen von über 35 Grad im Schatten. So steht die Bremse auch noch nach zig Runden, haften die Reifen verlässlich, was nicht nur beim Eintauchen in die Mausefalle – jene spannende Bergab-Links – Vertrauen aufbaut.

Wie bei Georg Breunig und seiner Frau Nina. Die beiden fahren privat gern mal mit ihrem Käfer zu historischen Genießer-Rallyes, geben hier am Bilster Berg dennoch ordentlich Gas: „Einfach super hier“, sind beide begeistert. Und Sascha Kesten ergänzt: „Toll, wie man hier gefahrlos das Limit ausloten kann. Geiles Auto, tolle Veranstaltung!“ Das perfekte Schlusswort, finden Sie nicht?

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