Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Ford Performance Days

Heißer Ritt am Bilster Berg

Trackday auf dem Nürburgring mit BilsteinNokian-Lesertestdrive Foto: Dino Eisele 7 Bilder

Mit auto motor und sport bei den Ford Performance Days: Für 30 Teilnehmer glühte buchstäblich der Asphalt bei 35 Grad im Ford Mustang GT.

12.09.2015 Jörn Thomas

Schon mal was von 30 aus 5.000 gehört? Nein, mit einem neuen Lottosystem hat das nichts zu tun. Mit Riesenglück schon, denn die Zahlen beschreiben das Verhältnis von Zuschriften zu Gewinnern bei den Ford Performance Days mit auto motor und sport. Es würde kaum verwundern, wenn diese die ganze Zeit vor Glück wiehern würden, steht die Veranstaltung doch ganz im Zeichen des Mustang, genauer des Ford Mustang. Ein cooler Fastback mit dem wuchtigen Fünfliter-V8.

Für einen stilechten Start sorgt das kultige Dinner im „Pferdestall“: Frisch geräucherter Fisch, saftig-rosa Fleisch und Co. bedrohen dabei das Leistungsgewicht aufs Gefährlichste. Kein Problem, der Mustang reißt es wieder raus mit seinen 421 PS und 530 Newtonmetern. Wo? Na, auf der Rennstrecke Bilster Berg. Wer es noch nicht erlebt hat, kann sich nicht vorstellen, wie atemberaubend sich die 4,2 Kilometer lange Strecke mit ihren 70 Metern Höhenunterschied in die Landschaft schmiegt. Blind anzufahrende Kuppen, Geraden mit tückischen Wellen und eine quasi in die Tiefe stürzende Links sorgen vom Start weg für Adrenalin.

Trackday auf dem Nürburgring mit BilsteinNokian-LesertestdriveFoto: Dino Eisele
Auf dem Bilster Berg zeigt der Mustang GT sein Sporttalent.

Performance von Anfang an

Doch so weit sind wir ja noch gar nicht. Bevor die Strecke Gummi-Autogramme erhält, bekommen die Teilnehmer jede Menge Infos von Ford-Chefingenieur Matthias Tonn. Er weiß alles über die Ford-Performance-Modelle und gibt das launig an die interessierten Leser weiter. Fahraktiv wird es dann im Slalomparcours mit Zeitnahme: mit Volldampf durch die Pylonen und am Schluss punktgenau in die Stop-Gasse bremsen – und das als Wettbewerbssituation. Da werden die fünf Frauen und 25 Männer zu Hundertstel-Feilern, die strahlend gelben Ford Ecosport zu ebenso ausdauernden wie motivierten Slalomtänzern.

Ausdauer und Motivation: Da kommt Extremsportler und Referent Hubert Schwarz ins Spiel. Der Mann war mit seiner Leistung bei Ironman- und Ultraman-Wettbewerben unzufrieden, des langen Schwimmens überdrüssig und machte das Radfahren zu seiner Profession. Unter anderem beim Race Across America. 5.000 Kilometer nonstop im Sattel – wenn der Mann sich nicht mit Motivation auskennt, wer dann? Kein Wunder also, dass die Teilnehmer den Geschichten, Tipps und Tricks des kernigen 61-Jährigen gebannt lauschen. „Wenn du nicht mehr kannst, lauf schneller.“ Oder: „Probier es immer noch einmal“, so seine Devisen. Und ans Probieren geht es jetzt, die Mustang warten in der Boxengasse. Wenn sie könnten, würden sie mit den Hufen scharren. Wie sagte Hubert Schwarz eben noch: „Bist du nicht der Führende, dann schaust du immer nur auf das Hinterteil des Vordermanns.“ Was beim Mustang nicht so schlimm wäre, denn der sieht einfach scharf aus und klingt auch so, sein V8 macht ordentlich Musik.

Tröstlich, denn egal wie schnell sie sind, ihren Instruktor werden die Teilnehmer immer vor sich haben. Etwa Traudl Klink, die schon seit den Zeiten des seligen Ford Fiesta Ladies Cup weiß, wo das Gaspedal sitzt. Und vor allem, wie man das Beste herausholt. Von der perfekten Sitzeinstellung über die ideale Linie bis zu den passenden Tricks, wenn einem die Linie mal verrutscht. Traudl hat es einfach drauf, stimmt die Truppe ein: „Der Mustang ist ein fahraktives Auto, agil auf der Hinterachse. Der möchte bewusst gefahren werden.

Trackday auf dem Nürburgring mit BilsteinNokian-LesertestdriveFoto: Roman Domes
Im Slalomparcours wird an Hundertsteln gefeilt.

Raus auf die Strecke

Nun, genau dafür sind die Teilnehmer gekommen. Etwa Sascha Kesten, 30. Er hatte mal einen Ford Focus ST, ist heute das erste Mal am Bilster Berg: „Einfach geil die Strecke mit ihrem Auf und Ab, ich bin mal sehr gespannt.“ Nach kurzer Einführung sausen die Mustang der Teilnehmer im Viererpack hinter Traudl her. Zuerst angemessen flüssig zum Kennenlernen, dann forciert zum Genießen und schließlich richtig zügig zum Freuen.

Trackday auf dem Nürburgring mit BilsteinNokian-LesertestdriveFoto: Dino Eisele
Vor dem Renn­streckenfahren gibt es ein kleines Warm-up.

Es glüht der Asphalt, kleben die Sportreifen. Gut, dass der Mustang alles perfekt mitmacht, keine Selbstverständlichkeit bei Temperaturen von über 35 Grad im Schatten. So steht die Bremse auch noch nach zig Runden, haften die Reifen verlässlich, was nicht nur beim Eintauchen in die Mausefalle, jene spannende Bergab-Links, Vertrauen aufbaut. Wie bei Georg Breunig und seiner Frau Nina. Die beiden fahren privat gern mal mit ihrem Käfer zu historischen Genießer-Rallyes, geben hier am Bilster Berg dennoch ordentlich Gas: „Einfach toll hier“, sind beide begeistert. Und Sascha Kesten ergänzt: „Toll, wie man hier gefahrlos das Limit ausloten kann. Geiles Auto, tolle Veranstaltung!“ Das perfekte Schlusswort, finden Sie nicht?

Anzeige
Ford Mustang 2.3 Ecoboost Ford Mustang ab 408 € im Monat Leasing & Vario-Finanzierung Jetzt Fahrzeug konfigurieren
Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft