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Ford

Personal-Rochade

Foto: Ford

Die Ford Motor Company hat weit reichende Umbesetzungen im Spitzenmanagement vorgenommen und will so das angeschlagene nordamerikanische Autogeschäft auf Vordermann bringen. Konzernchef Bill Ford holt dabei mehrere erfolgreiche Spitzenkräfte aus dem Ausland in die Konzernzentrale nach Dearborn.

09.09.2005

Mark Fields (44), der bisherige Exekutiv-Vizepräsident der Ford of Europe sowie der Luxuswagensparte Premier Automotive Group, wird zum 1. Oktober Exekutiv-Vizepräsident des zweitgrößten amerikanischen Autokonzerns. Er wird außerdem als Präsident der Nord- und Südamerika-Sparte den mit Abstand größten und wichtigsten Geschäftszweig des Ford-Konzerns führen. Dies hat Ford am Donnerstag (8.9.) bekannt gegeben. Fields bleibt Ford-Präsident Jim Padilla unterstellt, der für das gesamte Tagesgeschäft des Unternehmens zuständig ist

Die nordamerikanische Autosparte schreibt tiefrote Zahlen. Ford hat im heimischen Markt in den vergangenen Jahren deutliche Marktanteilverluste erlitten.

Fields löst Greg Smith (54) ab, der zum stellvertretenden Verwaltungsratsvorsitzenden ernannt wird. Smith wird in der Konzernzentrale zukünftig für Personal, Unternehmensstrategie und Informationstechnologie verantwortlich sein.

Fields hat nach Darstellung von Bill Ford Marketing-Erfahrungen und kann motivieren. Dies habe er bei der Mazda-Erholung bewiesen und bei den anhaltenden Fortschritten der Premier Automotive Group sowie der Ford of Europe. Es werde seine nächste Herausforderung sein, die Autooperationen in Amerika wieder in eine anhaltende Gewinnphase zurück zu bringen und die besten Autos der Branche zu produzieren, erklärte Konzernchef Ford. Zu der Premier Automotive Group gehören die Marken Land Rover, Volvo, Jaguar und Aston Martin.

Mark Schulz (53), der bisher für die Ford-Operationen im asiatisch-pazifischen Raum, in Afrika und bei Mazda zuständig war, wird Präsident der Internationalen Operationen. Er ist damit für alle Autogeschäfte und Marken außerhalb Nord- und Südamerikas zuständig.

Lewis Booth (56), der Verwaltungsratsvorsitzende und Leiter der Ford of Europe wurde Exekutiv-Vizepräsident der Ford of Europe und der Premier Automotive Group. Er bleibt Leiter des Verwaltungsrates der Ford of Europe. Er habe im vergangenen Jahr einen Milliardenumschwung bei der Ford of Europe erreicht, betonte Konzernchef Ford.

Hans-Olov Ollsen (63), Ford-Vizepräsident und Präsident der Volvo Cars wurde zum Marketingchef von Ford ernannt und wird Verwaltungsratsvorsitzender bei Volvo. John Fleming (54), der Präsident der Ford Europe wurde zum Chef der europäischen Ford-Tochter ernannt und bleibt Booth unterstellt.

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