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Ford

Sanierungsplan außer Tritt

Foto: ams

Neue Alarmzeichen beim kriselnden Autobauer Ford. Laut einem internen Report greifen die angestoßenen Sanierungsmaßnahmen bislang nicht, zudem ist das Vertrauen der Ford-Mitarbeiter auf einen Tiefpunkt gefallen.

16.02.2007

Das brisante Ergebnis des internen Berichts veröffentlichte die "Detroit News". Mit den regelmäßigen Reports wird der Fortschritt des laufenden Sanierungsprogramms "Way Forward" begleitet. Die Signale, die in dem Report gesendet werden, sind alarmierend. So ist der Start ins neue Jahr, der für den wirtschaftlich schwer angeschlagenen Autobauer die Wende am überlebenswichtigen US-Markt bringen muss, schon wieder misslungen: Die Verkaufsziele wurde um 10.600 Autos verpasst, nicht besser schaut es für die Monate Februar und März aus. Alarmzeichen Nummer zwei: Kaum im Markt, gibt es für den ganz großen Hoffnungsträger, den Ford Edge, auch schon Rabatte. Ein bisschen sieht es beim Materialeinkauf aus. Hier möchte Ford Milliardensummen sparen. Im Januar wurden die Einsparziele zwar erreicht, im Februar und März wird das laut einer Prognose in dem Report nicht der Fall sein.

Stimmung auf dem Tiefpunkt

Richtig Kummer dürfte Ford-Chef Alan Mulally zudem bereiten, dass die Stimmung bei den Ford-Miatrbeitern einem neuen Tiefpunkt entgegen steuert. So glauben nur noch 47 Prozent der Beschäftigten an eine wirtschaftlich gute Zukunft des Unternehmens, und nur noch 45 Prozent glauben daran, dass der "Way Forward" getaufte Sanierungsplan Erfolg haben wird.

Ford hatte für das Jahr 2006 einen Megaverlust von 12,7 Milliarden Dollar ausgewiesen. Zur Sicherung der liquiden Mittel hatte das Unternehmen im Herbst 2006 praktisch alle Werte verpfändet. Nach übereinstimmender Meinung aller Marktexperten wird 2007 das entscheidende Jahr, ob der traditionsreiche Autobauer die Kurve kriegt oder ob gar eine Riesenpleite droht.  

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