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Ford schließt Australien-Werke

Künftig nur noch Importeur

Ford Logo, Messe, Autosalon Paris 2012 Foto: SB-Medien

Der US-Autobauer Ford zieht sich als Autoproduzent aus Australien zurück. Beide Werke in Down-Under werden im Oktober 2016 geschlossen, teilte das Unternehmen am Donnerstag (23.5.2013) mit.

23.05.2013 Uli Baumann

Begründet wird dieser Einschnitt mit den zu hohen Kosten für eine lokale Fertigung, den zu starken australischen Dollar und den zu geringen Absatzzahlen. Ford hat in Australien in den vergangenen 5 Jahren umgerechnet mehr als 450 Millionen Euro Verlust eingefahren. Zudem seien die Produktionskosten in Australien nahezu doppelt so hoch wie in Europa und vierfach so hoch wie in Asien, sagte Ford Australien-Chef Bob Graziano.

Die Schließung der beiden Werke im Bundesstaat Victoria bedeutet auch den Verlust von 1.200 Arbeitsplätzen. Ab Oktober 2016 wird Ford auf dem fünften Kontinent dann nur noch als Importeur präsent sein und rund 1.500 Mitarbeiter in den Bereichen Vertrieb und Entwicklung beschäftigen.

Ford startete die Fahrzeugfertigung in Australien bereits 1925 und ist derzeit der drittgrößte Autobauer des Landes.

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