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Ford

Tarifvertrag spart Milliarden

Foto: ams

Der US-Autokonzern Ford erhofft sich von der Einigung mit der Automobilarbeitergewerkschaft UAW auf einen neuen Tarifvertrag und einen Gesundheitsfonds Einsparungen in Milliardenhöhe.

16.11.2007

Von 2010 an dürften bei den Gesundheitskosten rund 1,6 Milliarden Dollar pro Jahr weniger anfallen, teilte das Unternehmen am Donnerstag (15.11.) in Detroit mit. Der Cashflow dürfte sich dadurch um rund eine Milliarde Dollar pro Jahr verbessern.

Am Mittwoch hatten die Mitglieder der UAW den Tarifvertrag mit Ford gebilligt. Durch den Vertrag, der eine Laufzeit von vier Jahren hat, kann Ford die Arbeitskosten senken und die milliardenschweren Krankenversicherungs-Lasten für Rentner auslagern. Die Zustimmung der Behörden steht noch aus.

In den "Voluntary Employees Beneficiary Association" (VEBA) genannten Fonds zahlt Ford insgesamt 13,6 Milliarden Dollar ein, davon unter anderem 2,7 Milliarden Dollar in bar. Weitere 3,8 Milliarden Dollar kommen aus einem bestehenden Gesundheitsfonds und mehr als sechs Milliarden Dollar will Ford über verschiedene Anleihen aufbringen.

Außerdem einigte sich Ford mit der Gewerkschaft darauf, die Grundlöhne nicht anzuheben. Dafür soll es Einmalzahlungen in Höhe von 3.000 Dollar in diesem Jahr und zwischen 2.200 und 3.000 Dollar in den Jahren 2008 bis 2010 geben. Hinzu kommen Rentenerhöhungen. Um flexibel auf die Marktlage reagieren zu können, vereinbarte Ford mit der Gewerkschaft außerdem die Möglichkeit auf weitere Abfindungsprogramme für Mitarbeiter. Einzelheiten wurden hier aber noch nicht genannt.

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