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Ford

Tiefrot im zweiten Quartal

Foto: ams

Die schwachen Absatzzahlen auf dem heimischen US-Markt lassen Ford weiter leiden. Für das zweite Quartal meldet der zweitgrößte Autobauer der USA ein Minus von 123 Millionen Dollar.

20.07.2006

Mit Dividenden- und Gehaltskürzungen hatte Ford versucht, dem sich anbahnenden schlechten Ergebnis vorzubeugen. Dennoch war die Enttäuschung der Analysten groß, als am Donnerstag (20.7.) die Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt wurden, denn mit einem Minus von 123 Millionen Dollar für den Zeitraum April bis Juni waren die trübsten Erwartungen des Finanzmarktes noch unterschritten worden. Selbst die Einmalbelastungen heraus genommen, blieb immer noch ein stattliches Minus in Höhe von 48 Millionen Dollar. Zum Vergleich: Im gleichen Quartal des Vorjahres hatte Ford noch einen Gewinn von 936 Millionen Dollar gemeldet.

Die schwachen Zahlen schürten in den USA erneut Zweifel am Gelingen des Sanierungsplanes beim wirtschaftlich schwer angeschlagenen Autobauer. Bill Ford kündigte für die nächsten 60 Tage ein Aktionsprogramm an, mit dem Ford beim Autoabsatz in Nordamerika die Wende hinbekommen möchte.

Ford hatte im ersten Quartal ein Minus von 1,2 Milliarden Dollar ausgewiesen. Die Höhe des ausgewiesenen Minus lag vornehmlich daran, dass ein Großteil der Kosten des laufenden Restrukturierungsprogrammes im ersten Quartal verbucht wurden. Im Rahmen dieses Restrukturierungsprogrammes plant Ford die Schließung von 14 Produktionsstätten und den Abbau von 30.000 Arbeitsplätzen bis 2012.

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