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Ford

US-Investor Kerkorian steigt komplett aus

Foto: dpa

Weniger als ein Jahr nach seinem spektakulären Einstieg als Großaktionär beim US-Autobauer Ford hat der streitbare Investor Kirk Kerkorian seine Beteiligung wieder komplett verkauft.

30.12.2008

Wie bereits im Oktober angekündigt, trennte sich der US-Milliardär seither von allen seinen Anteilen an dem notleidenden Konzern. 

Hohe Verluste für Kerkorian

Kerkorians Holding Tracinda halte keine Ford-Aktien mehr, sagte ein Sprecher der Gesellschaft am Montag US-Medien. Wegen der zuletzt steilen Talfahrt der Ford-Aktie erlitt Kerkorian hohe Verluste. Derzeit ist das Papier nur noch etwas mehr als zwei Dollar wert, Kerkorian hatte für einen Teil der Papiere mehr als acht Dollar bezahlt.

Kerkorian stand hinter Sanierungskurs

Der 91-Jährige war mit einem Anteil von mehr als sechs Prozent zeitweise nach der Ford-Familie der zweitgrößte Anteilseigner des Autobauers. Kerkorian hatte den Ford-Sanierungskurs öffentlich stets als zukunftsfähig bezeichnet. Im Oktober nannte seine Holding dann als Grund für den abrupten Kurswechsel, dass man sich wegen der aktuellen wirtschaftlichen Situation auf andere Branchen wie Hotels und Kasinos sowie Öl und Gas konzentrieren wolle.

Kerkorian hält über Tracinda unter anderem die Mehrheit am weltweit zweitgrößten Kasino-Betreiber MGM Mirage, der inzwischen angesichts der Konjunkturkrise jedoch ebenfalls unter Druck geraten ist.

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