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Ford-USA

Kein Internet im Auto

Ford-Modelle werden künftig nicht serienmäßig mit Internet-Zugang ausgerüstet. Der Autobauer gab aus Kostengründen sein Prestige-Objekt "Wingcast“ auf.

06.06.2002

Ford-Modelle werden künftig nicht serienmäßig mit Internet-Zugang ausgerüstet. Der Autobauer gab aus Kostengründen sein Prestige-Objekt "Wingcast“ auf, dessen Ziel war es, bis Ende des Jahres eine Million Fahrzeuge mit Internet-Zugang und Voicemail auszustatten. Wingcast wurde im Oktober 2000 als Konkurrenz zum m OnStar-Programm von GM aufgelegt. An Wingcast arbeitete Ford gemeinsam mit dem Telekommunikations-Anbieter Qualcomm, an dem der Autobauer mit 85 Prozent beteiligt ist - insgesamt 140 Millionen Dollar investierte Ford bisher in dieses Joint Venture.

Wie die "Detroit News“ schreibt, wird "der anspruchsvolle Traum“ geopfert, weil "Kostensparen die neue Religion bei Ford ist.“ Wingcast galt als Lieblingsprojekt des ehemaligen Ford-Chefs Jacques Nasser, der die neuen Telematik-Möglichkeiten als "spielentscheidend" ansah und prophezeit hatte, dass sie für Rekordumsätze sorgen würden. Bis 2004 sollte jedes Ford-Modell entsprechend mit Internetanschluss ausgerüstet sein.

Keiner will im Auto E-Mails lesen

Bald hatten sich jedoch Probleme ergeben: Qualcomm hatte Schwierigkeiten, die Technologie marktreif zu machen. Zudem zeigten sich die potenziellen Kunden in Umfragen mehrheitlich nicht bereit, monatlich hohe Gebühren für den Internet-Anschluss zu zahlen. Im Auto E-Mails zu lesen, rangierte auf der Liste der wichtigsten Zubehör-Teile sehr weit hinten. Die Entscheidung von Ford wird bei Wingcast 200 Arbeitsplätze kosten.

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