Die Stockholmer Wirtschaftstageszeitung "Dagens Industri" berichtete am Donnerstag (6.8.) unter Berufung auf Unternehmenskreise, dass die Entscheidung zugunsten des chinesischen Autokonzerns Geely im August 2009 zu erwarten sei.
Ford will an Volvo beteiligt bleiben
Ford wolle als Minderheitsaktionär beteiligt bleiben und einen weiteren Teil der Aktien an einen namentlich nicht genannten schwedischen Investor abgeben. Ford hatte die mit hohen Verlusten laufende schwedische Tochter im Gefolge der Finanzkrise zum Verkauf angeboten. Nach der im Sommer wieder positiveren Entwicklung sowohl für das US-Unternehmen wie auch für Volvo berichteten schwedische Medien, dass die Konzernführung in Detroit die Verkaufsverhandlungen hinauszögerten, um einen höheren Preis zu erzielen und den eigenen Einfluss auch für die Zukunft zu sichern.
Geely ist größter Kaufinteressent
Geely gilt seit längerem als aussichtsreichster Kaufinteressent. Das chinesische Unternehmen lässt sich über die Londoner Investmentbank Rothschild von den früheren Volvo-Konzernchefs Pehr Gyllenhammar und Hans-Olov Olsson beraten.




