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Formel 1-Krise

Ecclestone lenkt ein

autouniversum - Der Brite bietet den fünf Autokonzernen die Hälfte seines 25-Prozent-Anteils an der Formel-1-Holdinggesellschaft SLEC an.

09.04.2001

Eine Woche vor dem Großen Preis von San Marino mehren sich die Anzeichen, dass sich die von den mächtigen Autokonzernen angekündigte Konkurrenzserie und damit vorbundene Spaltung der Formel 1 noch verhindern lässt.

Nach dem neuen Mehrheits-Eigentümer Leo Kirch hat auch der alte Rechtebesitzer Bernie Ecclestone laut der Londoner "Sunday Times" ein wichtiges Zugeständnisse gemacht. Der 70 Jahre alte Brite bietet den fünf Autokonzernen die Hälfte seines 25-Prozent-Anteils an der Formel-1-Holdinggesellschaft SLEC an. Drei Tage zuvor hatte auch die Münchner KirchGruppe 25 ihrer 75 Prozent zum Verkauf gestellt. "Vielleicht kann das Problem so gelöst werden", hofft Ecclestone auf Einlenken.

In Zukunft würden Fiat, BMW, Daimler-Chrysler, Ford und Renault 37,5 Prozent der kommerziellen Rechte besitzen. Dank Ecclestone, der nach seiner Einigung mit Kirch auch die nächsten fünf Jahre an der Spitze der Königsklasse des Motorsports stehen wird, bliebe auch ansonsten fast alles beim alten. "Man braucht sich über meinen Rücktritt keine Sorgen zu machen, nur über meinen Tod. Aber ich habe nicht vor, bald zu sterben", sagte der Formel-1-Chef. Ecclestone betonte, dass die Rennserie auch künftig weiter im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen sein wird.

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