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Formel 1-Saison 2011 in Zahlen

Die wichtigsten F1-Statistiken des Jahres

Pole Positions Foto: Reinhard, Wilhelm 19 Bilder

Eine lange Formel 1-Saison hat sich zu Ende geneigt. In 245 Tagen und 1.133 Runden wurden viele Rekorde produziert. Wir haben die interessantesten und kuriosesten Zahlen des Jahres aufgeschrieben

08.03.2012 Michael Schmidt Powered by

War es ein gutes Formel 1-Jahr, die Saison 2012? Unter dem Gesichtspunkt, dass Sebastian Vettel schon beim GP Japan zum zweiten Mal in Folge Weltmeister war, eher nicht. Betrachtet man die Rennen isoliert, so hat sich doch vieles zum Guten gewendet.

1.231 Überholvorgänge in der F1-Saison 2011

Schon lange gab es nicht mehr so viele Überholmanöver wie in diesem Jahr. Glanzlichter waren die F1-Rennen in Montreal, Istanbul und Spa mit 106, 88 und 73 Überholvorgängen, die der ersten Runde gar nicht mitgerechnet. Später schrumpfte die Zahl auf eine überschaubare Größe. Je 32 bei den Grand Prix von Korea und Brasilien, nur 24 in Indien.

Gleichzeitig ging aber auch die Zahl der Boxenstopps zurück. Auf 50 in Korea, 47 in Indien, 42 in Abu Dhabi. Der Durchschnitt lag bei 58,4 Boxendurchfahrten pro Formel 1-Rennen. Die Gründe dafür liegen bei Pirelli. Die Reifen wurden besser, die Reifenwahl konservativer.

13 Podestplätze, aber kein Sieg für Heidfeld

Es war eine Formel 1-Saison der Gegensätze. Red Bull räumte mehr WM-Punkte ab als Mercedes, Renault, Force India, Sauber, Toro-Rosso und Williams zusammen. Sebastian Vettel mehr als das ganze Ferrari-Team. Lotus, Virgin und Hispania blieben punktelos. Die Red Bull-Fahrer heimsten fast die Hälfte aller Podestplätze ein - 27 von 57. Williams fiel in der schlechtesten Saison der Firmengeschichte zehn Mal aus. Red Bull blieb nur zwei Mal vorzeitig stehen. Nur Mark Webbers Crash in Monza und Vettels Reifenplatzer von Abu Dhabi verhinderten, dass der Meister eine weiße Weste behielt.

Neuling fährt 5.667,5 Kilometer in der F1-Saison 2011

Ein Neuling legt die meisten Rennkilometer in der F1-Saison 2011 zurück. Paul di Resta schlug Fernando Alonso um 12,4 Kilometer. Force India landete in der gleichen Wertung auf Platz zwei hinter Ferrari - mit einem Drittel des Budgets und an Leuten. Dass Vettel der beste Mann der Saison war, zeigt unsere Auflistung an Rekorden. Der Titelverteidiger taucht in unserer Liste gleich fünf Mal auf. Für die anderen gab es nicht viel zu holen.

Während Lewis Hamilton eine Rekordzahl an Kollisionen und Strafen produzierte, unterstrich Jenson Button, dass er das Risiko am besten einschätzen kann. Im Stile von Alain Prost führt der Brite nun schon zum wiederholten Mal die F1-Rangliste der wenigsten Unfälle an. Rubens Barrichello und Michael Schumacher mussten erst ein gewisses Alter erreichen, um im Herbst ihrer Karriere noch einmal ganz oben zu stehen. Der eine hat die meisten Rennkilometer auf seinem Konto, der andere die meisten Zielankünfte.

Die wichtigsten Auswertungen der Formel 1-Statistik 2011 sehen Sie in der Fotoshow.

Wie es 2012 weitergeht, verraten unsere Kollegen von auto motor und sport auf der Formel 1-Themenseite. Zudem werden Sie von allen Sessions der Wintertests in Spanien im Formel 1 Live-Ticker auf dem neuesten Stand gehalten.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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