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Formel 1 Testfahrten 2010

Silberpfleil ist langsamer als Ferrari

Michael Schumacher Foto: xpb.cc 24 Bilder

Norbert Haug hat genau wie Michael Schumacher die Erwartungen an das neue Formel-1-Team gedämpft. „Wir tun sicher gut daran, den immensen Erwartungen an unser neues Team einen realistischen Rahmen zu geben“, sagte der Mercedes-Sportchef am Donnerstag (4.2.).

04.02.2010 Powered by

„Niemand soll erwarten, dass die neuen Mercedes-Silberpfeile von Michael Schumacher und Nico Rosberg ab sofort ein Siegesabonnement in der Formel 1 haben“, sagte Norbert Haug. Formel-1-Rekordweltmeister Schumacher hatte am Mittwoch nach Abschluss des Valencia-Tests erklärt, dass er nicht davon ausgehe, dass Mercedes Grand Prix gleich die ersten Rennen gewinnen könne. Man sei leicht im Hintertreffen, so Schumacher weiter.

Formel 1: Mercedes GP W01 Präsentation 2:41 Min.

Keine Euphorie bei Ferrari

Dabei richtete sich der Blick des Rekordchampions wohl vor allem auf sein Ex-Team Ferrari. In Italien feierten sie schon den Schumi-Schreck. Fernando Alonso selbst trat aber ebenfalls erstmal verbal auf die Bremse. „Vielleicht lag es an den Spritmengen oder woran auch immer, vielleicht aber auch, weil wir wirklich konkurrenzfähig sind“, meinte der Ferrari-Neuzugang und zweimaligen Weltmeister, nachdem die „Rote Göttin“ an allen drei Valencia-Testtagen die Bestzeit aufgestellt hatte.

„Ferrari war gut und zuverlässig unterwegs und hat beim ersten Test den besten Job aller anwesenden Teams gemacht. Beim nächsten Test und später beim ersten Rennen kann das allerdings schon ganz anders sein“, meinte Mercedes-Mann Haug. „Ich denke, man kann sagen, dass der Ferrari schnell ist, aber wir wissen nicht wie schnell“, sagte auch Titelverteidiger Jenson Button, der erstmals für sein neues McLaren-Mercedes-Team Gas geben durfte.

Zuverlässigkeit trotz Hydraulikschaden gut

Schumacher machte indes deutlich, worauf es den Teams zum Auftakt des Testmonats Februar ankam. „Das Auto ist zuverlässig, das ist die wichtigste Basis“, meinte der 41 Jahre alte Rückkehrer, der sich auch nicht von einem Hydraulikschaden am neuen Mercedes eine Stunde vor Testende am Mittwoch beirren ließ.

„Die Rückkehr in den Formel-1-Rennsport hier in Valencia verlief problemloser als ich erwartet hatte – ich war schneller wieder im Rhythmus, ich hatte weniger Umstellungsprobleme, alles lief sehr gut“, meinte Schumacher. Gleichwohl räumte der Rekordweltmeister nach insgesamt 122 Runden im MGP W01 auf dem Circuit Ricardo Tormo ein: „Ich gehe davon aus, dass wir nicht unbedingt gleich die ersten Rennen gewinnen können und es ist möglich, dass wir ein bisschen Zeit dafür brauchen.“

Alonso schlägt Schumi um eine Sekunde

Der siebenmalige Champion benötigte jedenfalls knapp eine Sekunde mehr für seine schnellste Runde auf dem 4,005 Kilometer langen Kurs als Alonso im Ferrari, Teamkollege Nico Rosberg knapp etwa anderthalb Sekunden. Ist es also Schumachers Ex-Team Ferrari, das nach den ersten Eindrücken von Valencia 2010 zu schlagen gilt? „Nein, das denke ich nicht“, meinte der zweimalige Champion Alonso und verwies auf die kommenden Probefahrten bis zum 28. Februar.

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