Das Ziel den Verkehr der Zukunft sicherer und flüssiger zu gestalten sowie Staus zu reduzieren und Unfälle zu vermeiden hat sich die Forschungsinitiative INVENT (Intelligenter Verkehr und nutzergerechte Technik) auf die Fahne geschrieben.
23 Unternehmen aus der Automobil-, Zuliefer-, Elektronik, und IT-Industrie, Softwarehäuser sowie Forschungsinstitute haben sich jetzt dazu im Rahmen des Programms "Mobilität und Verkehr" der Bundesregierung zusammengefunden. Der Forschungsetat für die Entwicklung neuer Fahrerassistenzsysteme und Informationstechnologien bis Mitte 2005 ist mit insgesamt 76 Millionen Euro dotiert und wird zu 45 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung getragen.
Paralell zur Entwicklung innovativer Produkte wollen die Kooperationspartner neue technologische Standards gemeinsam vorbereiten und durchsetzen. 2005 soll dann anhand von Demonstrationsfahrzeugen und Simulationen aufgezeigt werden, wie das intelligente Auto und das Verkehrsnetz der Zukunft aussehen könnte.
Ein Forschungsschwerpunkt liegt auf neuen Fahrerassistenzsystemen, die automatisch den Abstand zum Vordermann regeln, die Geschwindigkeit anpassen und so den Fahrer im Stop-and-Go-Verkehr entlasten. Sicherheitssysteme sollen zudem die Straße überwachen und bei Gefahr rechtzeitig warnen oder im Notfall auch eingreifen.
Ein anderer Projektteil beschäftigt sich mit modernem Verkehrsmanagement um das Problem Stau in den Griff zu bekommen. Die Forscher setzen dabei auf zwei Lösungen: Zum einen auf Fahrerassistenten die Geschwindigkeiten, Abstände und Spurwechsel so berechnen, dass der Verkehr flüssiger läuft und zum anderen auf Navigationssysteme, die in Zukunft auch kleinste Staus erkennen und dem Fahrer eine Alternativ-Route vorschlagen. Basis für beide Entwicklungen sind Autos die untereinander automatisch kommunizieren.



