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Forster

Sparen, sparen, sparen

Foto: dpa

Die Opel-Konzernmutter General Motors (GM) will mit ihrer angekündigten Neuorganisation in Europa einen dreistelligen Millionenbetrag einsparen. Das sagte der europäische Präsident und ehemalige Opel-Vorstandschef Carl-Peter Forster am Mittwochabend (14.7.) in Hamburg.

15.07.2004

"Es gibt da erhebliche Effizienzreserven." Ob die Kostenreduzierung ausreiche, um in diesem Jahr in Europa den Sprung in die schwarzen Zahlen zu schaffen, sei offen. "Die schwarzen Zahlen waren für 2004 unser Ziel. Die Chancen, dass wir dieses Ziel erreichen, sind sehr schwierig." Wie sich die Neuorganisation auf die 32.000 Arbeitsplätze bei Opel auswirkt, sei ebenfalls offen.

Produktionskosten müssen rapide sinken

Der weltgrößte Autohersteller General Motors macht seit vier Jahren in Europa Verluste und hatte im ersten Quartal ein Minus von 116 Millionen Dollar ausgewiesen. Die deutsche Tochter Opel trägt 80 Prozent zum Geschäft in Europa bei. Vor vier Wochen hatte GM angekündigt, die drei Tochtermarken Opel, die britische Schwesterfirma Vauxhall und die schwedische Saab stärker zu zentralisieren.

"Wichtigster Hebel für Einsparungen ist, dass wir künftig gemeinsam entwickeln und einkaufen", sagte Forster. Wenn die drei Marken eine Klimaanlage gemeinsam bei einem Lieferanten kauften, lägen die Kosten zehn bis 30 Prozent niedriger. Zudem sollen Opel, Vauxhall und Saab möglichst viele identische Teile verwenden. "Dann kann ein Saab auch mal vom Opel-Band laufen und umgekehrt."

Nach Ansicht Forsters müssen die deutschen Standorte wettbewerbsfähiger werden. Die Kosten je produziertem Wagen müssten im zweistelligen Prozentbereich sinken, forderte der GM Europa-Vizechef.

Vor allem das Modell Astra, das im März auf den Markt gekommen war, soll Opel 2004 ein Zulassungsplus bescheren. In diesem Jahr würden in Deutschland voraussichtlich 55 000 bis 60.000 Astras zugelassen, sagte Opel-Vertriebschef Uhland Burkart. Opel würde dann im Vergleich zum Vorjahr seinen Marktanteil von 10,3 Prozent auf 10,7 Prozent ausbauen. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Astra."

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