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Frankreich/Belgien

CO2-abhängige Maut geplant

Foto: dpa

Frankreich und Belgien planen ab 2008 die Einführung einer CO2-abhängigen Autobahnmaut, meldet der Automobilclub ARCD.

15.02.2007

Der französische Verkehrsminister Dominique Perben will noch 2007 eine Gesetzesvorlage verabschieden, die Lenker „sauberer“ Fahrzeuge mit einer Herabsetzung der Autobahnmaut (für Pkw derzeit rund zehn Cent/km) belohnt.

Schon ab 2008 könnte man so auf den 8.000 französischen Autobahnkilometern um 20% günstiger unterwegs sein – vorausgesetzt, man fährt einen Pkw, der maximal 130 g/km CO2 emitttiert. Wer in den Genuss des Nachlasses kommen will, müsse einen entsprechenden elektronischen „Ausweis“ beantragen (einmalige Kosten: rund 15 Euro), der dann beim Zahlen an den Mautstellen vorzuweisen sei. Der Rest der Autofahrer soll hingegen 3% mehr als bislang zahlen. Auch Lkw ab Euro-Norm IV sollen in den Genuss günstigerer Tarife kommen.

Dem gleichen Prinzip folgt derVorschlag des flämischen Infrastrukturministers Kris Peetersin Bezug auf die kommende belgische Autobahnmaut. Er will den Preis der Autobahnvignette von den Umweltbelastungen der jeweiligen Fahrzeuge abhängig machen. Wie die belgischen Behörden die notwendige Kategorisierung von Fahrzeugen vornehmen und überprüfen wollen, vor allem beiausländischen Fahrzeugen, steht noch in den Sternen. Aber sielassen sich ohnehin Zeit: Peeters will die Maut erst 2009 einführen, um ein juristisch „wasserdichtes“ Konzept zu präsentieren, das auch der Prüfung durch dieEU-Kommission standhalte.

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