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PSA und Renault

Franzosen zahlen Staatshilfen zurück

Renault, Logo, Produktion, Unternehmen Foto: Renault

Die französischen Autobauer Renault und PSA Peugeot Citroën zahlen vorzeitig einen Teil ihrer Staatshilfen zurück. Jeweils eine Milliarde Euro werde an den französischen Staat zurückfließen, teilten beide Unternehmen am Freitag (10.9.) in Paris mit.

10.09.2010

Die Regierung hatte beiden Herstellern im April 2009 inmitten der Branchenkrise jeweils einen Kredit von drei Milliarden Euro gewährt. Durch die vorzeitige Rückzahlung senkten die Unternehmen ihren Schuldenstand und müssten damit auch weniger für Zinsen ausgeben, hieß es in Mitteilungen.

PSA und Renault wieder mit deutlichen Gewinnen

Nach Milliardenverlusten 2009 hatten die Autobauer im ersten Halbjahr 2010 wieder deutliche Gewinne erzielt. Die Erlöse legten dank der weltweiten Erholung der Automärkte um jeweils gut ein Fünftel zu. Für das Gesamtjahr zeigte sich Peugeot-Chef Philippe Varin zuletzt optimistischer.
 
Renault wuchs im ersten Halbjahr eigenen Angaben zufolge in allen Regionen und mit allen Marken. Zum Konzern gehören neben der Stammmarke Renault die rumänische Billigmarke Dacia sowie der südkoreanische Hersteller Renault Samsung Motors. Zudem ist Renault am russischen Lada-Hersteller Avtovaz beteiligt und hat im Frühjahr eine Kooperation mit Daimler zur Zusammenarbeit bei Kleinwagen und dem Austausch von Motoren geschlossen. Peugeot arbeitet bei Motoren mit dem Münchener BMW-Konzern zusammen.
 
Renault hatte im vergangenen Jahr einen Verlust von mehr als drei Milliarden Euro angesammelt. Der Umsatz sank im Vergleich zu Vorjahr um fast elf Prozent auf rund 34 Milliarden Euro. Der französische Staat ist Großaktionär bei Renault und mischt sich häufig ein, wenn es um Arbeitsplätze in Frankreich geht. Peugeot rutschte 2009 mit 1,2 Milliarden Euro ins Minus. Die Erlöse sanken um knapp elf Prozent auf gut 48 Milliarden Euro.

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