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Freecamper Camping-Hausboot

Camping auf die nasse Tour

Jeep Wrangler Freecamper Camping-Hausboot Foto: Thomas Starck 19 Bilder

Hausboot-Urlaub? Kann ja jeder. Mit dem Freecamper gibt es einen schwimmenden 60-PS-Campingplatz! Probe-Törn mit dem Jeep Wrangler.

26.12.2013 Torsten Seibt Powered by

Echte Cowboys campen so. Satteln ab, werfen die Decke hinter das Pferd und betrachten zufrieden die Natur rundum. Gut, heutzutage heißt das Pferd Jeep Wrangler und statt einer Decke darf es auch ein Iglu-Zelt und eine gemütliche Hängematte sein, der Geschmack von Freiheit und Abenteuer ist dennoch spürbar.

Freecamper als Alternative zum Hausboot

Denn statt auf einem Campingplatz, eingepfercht von Wohndosen und Hauszelten, liegt der Zeltplatz auf einer Parzelle mit Wasserblick. An jeder Seite. Gestatten? Freecamper. Unter diesem Namen firmiert eine Art motorisiertes Groß-Floß, das als Alternative zum Hausboot ersonnen wurde. Stationiert im Norden Berlins, direkt an der Havel, gibt es den Freecamper in zwei Größen: als vier Tonnen schweren Katamaran (11,8 m) und als fünf Tonnen schweren Trimaran (12,7 m). Die Idee hinter dem Freecamper: man bringt das eigene Zuhause gleich mit, um über die Mecklenburger Seenplatte zu schippern.

Gedacht ist der Freecamper eigentlich, um Wohnmobile oder Wohnwagen darauf zu parken. Doch auf der immerhin 50 Quadratmeter großen Plattform hat natürlich auch ein normaler Offroader mit Besatzung und Camp-Equipment Platz. Und bei maximal 4,5 Tonnen Zuladung darf der auch etwas schwerer sein als unser Jeep Wrangler Unlimited.

Reisen statt rasen

60 PS leistet der Außenborder am großen Freecamper, damit lässt es sich beschaulich mit 10 km/h durch die Landschaft cruisen. Anlegen und die Durchquerung der zahlreichen Schleusen gehen dank Bug- und Heckstrahlruder etwas leichter von der Hand, mit denen sich präziser wenden und seitwärts manövrieren lässt.

Aus Zucker darf der Offroad-Skipper allerdings nicht sein: der Steuerstand wird nur von einem Sonnen-Top überdacht, bei Schlechtwetter ist ordentliche Kleidung gefragt. Und ein weiterer Punkt: es ist zwar ein Abwassertank an Bord, doch keine eigene Waschgelegenheit und kein WC – der Freecamper ist ja eigentlich für Caravans und Wohnmobile gedacht, die beides mitbringen. Das ist für outdoor-erprobte Offroader allerdings kein echtes Hindernis – im Gebirge oder in der Wüste gibt es auch keine Sanitär-Container.

Freecamper ohne Führerschein

Ein Boots-Führerschein ist für den Freecamper nicht unbedingt erforderlich, mit einer rund dreistündigen Einweisung und dem dann ausgestellten Charterschein können auch ausgewiesene Landratten auf großen Törn gehen. Über Nacht wird festgemacht: In den zahllosen Bootshäfen entlang der Havel und der mecklenburgischen Seenplatte gibt es Versorgungsmöglichkeiten wie am Campingplatz; wer es etwas ruhiger bevorzugt, wirft auf einem der Seen den Anker.

Ganz billig ist der Spaß allerdings nicht: der Wohnwagen-Freecamper ist ab 300 Euro für vier Tage zu haben, eine Woche kostet 600 Euro – jeweils in der Nebensaison. In der Hauptsaison steigen diese Tarife nochmals deutlich (500 Euro/1.000 Euro).

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