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Freightliner am Limit

Foto: Frightliner

Der zu Daimler-Chrysler gehörende amerikanische Nutzfahrzeugkonzern Freightliner steht wegen der starken Nachfrage vor Produktionsengpässen.

13.12.2005

Die Bestellungen seien so enorm, dass ein weiterer Anstieg der Nachfrage nicht mehr abgedeckt werden könne, sagte Freightliner-Chef Chris Patterson der "Financial Times Deutschland". "Wir gehen davon aus, dass 2006 ein gutes Jahr wird. Allerdings haben wir einfach keine Kapazität mehr, um einen Mehrbedarf abzudecken." Die Engpässe seien ein Branchenproblem: "Mir ist kein Wettbewerber bekannt, der überschüssige Kapazitäten hat."

Als Marktführer für Lkw über zwölf Tonnen profitiere Freightliner besonders vom aktuellen Boom. Bereits im Vorjahr hatte die Daimler-Tochter, zu der auch die Marken Western Star und Sterling gehören, das größte Absatzwachstum innerhalb der weltweiten Nutzfahrzeugsparte des Konzerns (plus 28 Prozent). Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 12,8 Milliarden Dollar.

Für dieses Jahr prophezeite Patterson ein noch besseres Ergebnis: "Bis Oktober hatten wir ein Umsatzwachstum von fast 30 Prozent und einen Anstieg des operativen Ergebnisses um 80 Prozent. Ich denke, dass wir diese Werte bis zum Jahresende etwa halten können." 2005 werde man über 200.000 Nutzfahrzeuge verkaufen, nach 165.190 im Vorjahr. Neben Lastwagen produziert Freightliner auch Spezialfahrzeuge wie Schulbusse und Feuerwehrautos.

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