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Fuso-Streit

Einigung unterzeichnet

Foto: dpa

Daimler-Chrysler und der japanische Autobauer Mitsubishi Motors haben sich auf Schadenersatz für Pfusch beim Lastwagenbauer Fuso geeinigt. Das teilten die Unternehmen am Donnerstag (10.3.) mit.

10.03.2005

Der Vergleich sieht unter anderem eine Bar-Zahlung von Mitsubishi an Daimler-Chrysler vor. Die Höhe der Summe werde nicht bekannt gemacht, sagte ein Sprecher bei Mitsubishi in Tokio.

Nach dem Einstieg von Daimler-Chrysler bei Fuso im Jahr 2003 waren vertuschte Mängel ans Licht gekommen, die bei Daimler-Chrysler hohe Kosten verursachten. Die Mängel stammten aber noch aus der Zeit, als Fuso zu Mitsubishi Motors gehörte. Etwa eine Million Fahrzeuge mussten seitdem zurückgerufen werden. Der nun abgeschlossene Vergleich sehe auch die Übertragung der verbliebenen Anteile von 20 Prozent von MMC an Fuso auf die Daimler-Chrysler AG vor, hieß es.

Früheren Medienberichten zufolge sind die Anteile zwischen 140 und 210 Millionen Euro wert. Der gesamte Vergleich soll einen Umfang von etwa 570 Millionen Euro haben.

Zudem habe man sich darauf geeinigt, dass Mitsubishi Motors weiterhin 100 Prozent der Anteile an NedCar halten werde. Ferner verständigten sich beide Seiten über eine zusätzliche operative Zusammenarbeit von Mitsubishi Motors und Fuso auf verschiedenen anderen Gebieten, hieß es in einer Erklärung.

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